Wohnungsnot und Zweckentfremdung in Nürnberg
Shownotes
Wohnungsnot, steigende Mieten und leerstehende Immobilien – wie passt das zusammen? In dieser Folge von „Bratwurst mit Chili“ wird das brisante Thema Leerstand in Nürnberg diskutiert. Die Fragen lautet: Wer trägt Verantwortung im angespannten Wohnungsmarkt? Mit Fragen aus der Bevölkerung geht es im Streitgespräch mit Michael Husarek, NN-Chefredakteur, Gunther Geiler (Deutscher Mieterbund Nürnberg) und Gerhard Frieser (Haus & Grund Nürnberg) um zentrale Konflikte zwischen Mieter:innen, Vermieter:innen und Politik. Darf Wohnraum leer stehen, obwohl Familien, Alleinerziehende und Rentner:innen verzweifelt nach bezahlbaren Wohnungen suchen? Welche Rolle spielt Spekulation mit Immobilien – und braucht es strengere Regeln gegen Zweckentfremdung und Leerstand?
Bratwurst mit Chili Folge 75: Wohnungsnot und Zweckentfremdung in Nürnberg – Deutscher Mieterbund und Haus & Grund in der Diskussion Gunther Geiler (Deutscher Mieterbund Nürnberg) Gerhard Frieser (Haus & Grund Nürnberg) Michael Husarek, NN-Chefredakteur Lukas G. Schlapp, Audio- und Podcast-Redakteur beim Verlag Nürnberger Presse
Ihr habt ein Aufregerthema für die nächste Woche? Schreibt einfach eine Mail an Lukas: lukas.schlapp@vnp.de
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00:00:00: Michael, wie war dein Wochenende?
00:00:03: War nicht erholsam.
00:00:05: Was daran lag, dass ich am Samstag fast den ganzen Tag am Tennisplatz war.
00:00:09: Ich spiel immer wieder gerne in einer der wahrscheinlich eher schlechteren Tennismannschaften dieser Region eine Herren-Fünfzig Mannschaft genau der Postessau Nürnberg und wir hatten ein Heimspiel sogenanntes Metenspiel so heißen die im Tennis und haben nach, ich glaube, acht einen halbstündigen Kampf Anführungszeichen gegen Norris Weißblau Nürnberg mit fünf zu vier gewonnen, dann schon unter Flutlicht.
00:00:33: Da fanden die Doppelstadt, das war der Samstag.
00:00:35: Insofern konnte ich nicht das Klubspiel gegen Schalke verfolgen weil da haben wir parallel gespielt und am Sonntag war Muttertag, da war ich kurz bei meiner Mutter und hab ansonsten mich regeneriert von dem anstrengenden Samstag.
00:00:47: Wie war es bei dir?
00:00:49: Bei mir war's gut.
00:00:51: Ich war im Stadion Nürmberg gegen Schalke.
00:00:57: Es ist natürlich
00:00:57: immer eine schöne Stimmung
00:00:58: wegen der Fanfreundschaft und so.
00:00:59: Ich finde irgendwie in diesem Jahr konnte ich dem auch wieder mehr abgewöhnen, ich find manche Jahre ...
00:01:02: Das ging ja um nix!
00:01:03: Ja, genau.
00:01:04: Für beide Seiten.
00:01:06: Und die andere, ich fand
00:01:08: es gut dass die Schalke
00:01:09: keine Plattsturm begangen haben... Ich finde nämlich, es gab doch schon mal einen Aufstieg von Schalcke im Nürnberger Stadion.
00:01:18: Da war ich dabei?
00:01:18: Genau.
00:01:19: Wenn das aus der Emotion herauskommt zu einem Plattstorm,
00:01:23: ist es in Ordnung
00:01:23: wenn es sehr geplant gewesen wäre
00:01:27: Auch bei einer Fanfondschaft hätte das es nicht wirklich gebraucht.
00:01:29: Ich glaube, die hätten gar nicht gekonnt.
00:01:31: Weil mein Eindruck von Schalke-Fans war ein Zweigeteilter.
00:01:34: Ich habe eine nicht ganz kleine Gruppe bereits am Freitag gesehen.
00:01:38: Da hatte ich irgendwie einen Abendtermin und war in der Stadt und dann unglaublich viele Schalkelfans, die, muss man mal sagen, am Vorglühn waren.
00:01:45: Und am Sonntagmorgen besagt der Weg zu meiner Mutter, der mich irgendwie durch die Innenstadt geführt hat, Bahnhof und Plära vorbei.
00:01:52: Der war gesäumt von sehr gezeichneten Schalkle-Fanzen, die wohl alle auf ihre Busse oder Züge warteten.
00:01:59: zurück in den Ruhrpott zu kommen.
00:02:00: Ich glaube, die waren einfach fix und fertig nach einer Woche feiern!
00:02:03: Ja
00:02:04: ne ich finde das hat.
00:02:05: also als ich zum Stadion gegangen bin habe ich mir gedacht also da sind wirklich einige dabei.
00:02:09: die haben
00:02:10: nicht heute
00:02:10: erst angefangen
00:02:11: sich darauf vorzubereiten mit dem ein oder anderen Getränk.
00:02:13: Gerne Vorgeschmack für uns Lukas wenn der Klub aufstallt was er jedes Jahr zu erwarten ist dann werden wir auch so aussehen.
00:02:21: Ich habe noch eine Frage an dich, Muttertag.
00:02:23: Habe ich natürlich auch mit meiner Mutter verbracht?
00:02:25: Bringst du deiner Mutter dann Blumen vorbei?
00:02:27: oder was ist so der klassische Michael-Husareg-Move beim Muttertag?
00:02:32: Also
00:02:33: gibt es tatsächlich keinen klassischen weil's sehr unterschiedlich ist und in diesem Jahr war das so nachdem meine Mutter am Freitag Geburtstag hatte.
00:02:43: Sonntag war Muttertag, Freitag vorher.
00:02:44: Da gab es Blumen.
00:02:45: also schieden Blumen schon mal aus weil er dann doch zu viel des Gutes gewesen.
00:02:49: und sie hat dann da kam mir der Geburtstag sehr entgegen schlicht von mir ein Foto gekriegt natürlich entsprechend groß heraus gemacht mit all den Teilnehmern ihres Geburtstage ist.
00:03:00: das waren alle meine Söhne teilweise mit Freundinnen Meine Frau und ich und es war ein schönes Gruppenfoto.
00:03:06: das habe ich ihr dann geschenkt.
00:03:07: zum Muttertein Was gab's bei dir?
00:03:10: Ich hab meiner Mutter Blumen geschenk.
00:03:12: Genau, das ist... Da macht man falsch.
00:03:14: Ich denke gar ganz Schokolade, weil ich die selber auch gerne esse.
00:03:17: Manchmal hoffe ein Stück abzukriegen!
00:03:20: Eine andere Frage habe ich noch.
00:03:23: Tennis?
00:03:24: Woher weiß man dann welche Mannschaft gewonnen hat?
00:03:25: Also ist es so dass der Erste in den ersten Spielen und jetzt fertig ist.
00:03:28: das zur Rangliste?
00:03:29: Genau, eine
00:03:30: Rangliste wirklich auf niedrigstem Level also.
00:03:33: Es gibt, ich versuch's kurz zu erklären im Tennis-Fünfundzwanzig Leistungsklassen.
00:03:37: Also jetzt Alexander Zverev hat die Eins.
00:03:40: Ich zum Beispiel hab die Ich glaube, das sind die Skala am Ende, die gerade meinen Ball drüber spielen können.
00:03:47: Aber nicht viel mehr!
00:03:49: Da bin ich einer davon.
00:03:50: und dann gibt es eben nachdem jeder so eine Leistungsklasse hat bei einem Medenspiel, bei einem Punktspiel spielt die Nummer eins vom Gegner gegen die Nummer Eins vom... Von der Heimmannschaft und so weiter.
00:04:02: Und sofort, ich war in dem Fall die Nummer drei meiner Mannschaft.
00:04:04: und genau dann darf man bei den doppeln beliebigen Mischen und in der Summe hast du eben sechs Einzel- und drei Doppel.
00:04:10: Insofern gibt es immer ein Sieger, aber das gibt keinen Unentschieden.
00:04:13: Das knappeste mögliche Ergebnis des Weits unseres ist einen fünf zu vier.
00:04:17: So funktioniert der Modus.
00:04:19: Okay verstehe ich.
00:04:20: Michael wir hatten heute wirklich mal nen Streit Podcast in einem anderen Format.
00:04:26: Du hast moderiert.
00:04:27: Es waren zwei Gäste da.
00:04:28: wer war da?
00:04:29: Ganz knapp jetzt für die Zürcher, die das gleich hören.
00:04:31: Um was ging es?
00:04:32: Es
00:04:33: ging ums Thema Mieten in Nürnberg, Wohnungen in Nuremberg, Leerstand im Nuremburg.
00:04:38: und was kann die Stadt dagegen tun wenn sie ihnen etwas tun will.
00:04:41: Und zu Gast waren der Herr Friezer ist der Vertreter der kleineren Grund- und Hausbesitzer also nicht der größeren Wohnungsbaugesellschaften sondern die eben für einen wesentlichen Teil des Wohnraums in Nürnberg verantwortlich sind, die vertritt er.
00:04:57: Und der andere Gast war der Herr Geiler, der wiederum ist der Vorsitzende des Mieterbundes in Nuremberg, der eben die Interessen der Menschen vertritt, die ihn diesen Wohnungen dann sich einmieten und die beiden haben sich nichts geschenkt.
00:05:08: auf der inhaltlichen Ebene fand ich, sondern aber gleichermaßen sehr wertschätzend miteinander umgegangen.
00:05:14: Am Ende, so war mein Eindruck kann man da durchaus was mitnehmen.
00:05:18: Die spannende Frage wird sein das ist dann vielleicht ein Folge-Podcast für uns Lukas.
00:05:23: Wärt durchaus sinnvoll in ein paar Wochen sich den Wohnungsbürgermeister mal einzuladen der garantiert auch kommt Nasser Ahmed von der SPD der jetzt erstmals aus diesen beiden Positionen was auch immer machen kann und da bin ich sehr gespannt.
00:05:37: Perfekt!
00:05:37: Da würde ich sagen hören wir einfach mal rein.
00:05:40: und
00:05:40: davor kurz der Jingle
00:05:44: Bratwurst.
00:05:53: Ja, herzlich willkommen an unsere LeserInnen.
00:05:57: An die User und all die Menschen, die uns zusehen.
00:06:00: heute im Podcast ein ganz besonderes Format.
00:06:03: Wir sind ja einen Streitpodcast.
00:06:04: Dem machen wir heute alle Ehre in dem rechts- und links-Formier Die Streithähne sitzen.
00:06:09: Ich bin der, der in der Mitte ist Und versuch das Ganze zu moderieren.
00:06:13: Ich freue mich sehr Zu meiner Rechten Gerhard Frieser zu begrüßen den Vorsitzenden von Haus und Grund Nürnberg, wenn man so will.
00:06:21: Der Lobbyist der Haus- und Grundbesitzer in dieser Stadt, zum einen erlinken Gunther Geiler, der Vorsitzende des Deutschen Mieterbundes hier in Nürmberg.
00:06:30: Und da wiederum in der Funktion der Lobby ist diejenigen, die nicht Haus undgrund ihr eigen nennen sondern zumindest, wenn es um die Wohnung geht ihre Miete bezahlen oder ums Haus.
00:06:40: herzlich willkommen an Sie beide!
00:06:42: Warum diskutieren wir?
00:06:44: Weil wir eines der, ich glaube kommunalpolitisch heißen Eisen aufgreifen wollen zu Beginn der neuen Stadtrats-Legislaturperiode in den kommenden sechs Jahren wird.
00:06:54: Die Prognose ist nicht allzu kühn.
00:06:56: Sehr viel um Leerstand in Nürnberg gehen.
00:06:59: es war ein Thema das auch im Wahlkampf eine Rolle gespielt hat.
00:07:03: Es ist insbesondere jetzt sehr spannend weil wir erstmals in der Geschichte der Stadt zumindest so lang ich sie überblicke einen Wohnungsbürgermeister haben, also wo alle Befugnisse rund ums Thema Wohnen gebündelt sind und ich meine wahrgenommen zu haben dass dieser Mensch Nasser Ahmed von der SPD heißt er auch das Thema Leerstand in der Stadt aufgreifen will.
00:07:25: Bevor wir einsteigen in die Fragen die Sie unsere Leserinnen und Lesern uns mitgebracht haben, will ich ganz allgemein und sehr banal fragen Woran denken Sie, Herr Fräser beim Thema Leerstand?
00:07:39: Was ist da erst der Gedanke, wenn es um Wohnungsleerstand geht.
00:07:43: Also darf ich mich für die Einladung bedanken zum heutigen Podcast und vielleicht noch mal klarstellen wir sind keine Lobbyisten.
00:07:49: das klingt so negativ besetzt als sagen Interessenvertreter.
00:07:53: wie bei Haus & Grund vertreten ja und das ist schon wichtig auch in dem Zusammenhang die kleinen Vermietern nicht die großen Wohnungsbausellschaften oder ähnliche.
00:08:00: Ja woran denke ich bei Leer stand?
00:08:02: ja es gibt ihn natürlich.
00:08:04: Leerstand kann vielerlei Gründe haben, das muss man analysieren.
00:08:08: Leer Stand ist nicht wenn irgendwo keine Vorhänge hängen, ist gleich Leer stand oder ist gleich Zweckenfremden und da muss man schon sehr differenziert darüber nachdenken und es sicherlich wert drüber zu diskutieren.
00:08:21: aber wir müssen auch wissen worüber diskutieren wir eigentlich?
00:08:23: denn ich sehe da was und ich muss das anzeigen is für mich kein handeln auch kein rechtsstaatliches Handeln.
00:08:31: Wenn man das ein bisschen statistisch analysiert, wo wir vielleicht noch dazukommen dann gibt sich doch ein ganz anderes Bild wie es vielleicht momentan in der Diskussion sehr aufgeheizt natürlich auch durch parteipolitische ich nenn's Agitation aggressiv doch passiert.
00:08:46: Danke, dann wende ich mich an den nächsten Interessensvertreter.
00:08:49: Ich finde ja das Wort Lobbyist gar nicht mal so negativ konnotiert aber sie vertreten in dem Fall die Interessen derjenigen, die mieten dürfen müssen wollen.
00:08:58: Das Motiv ist eher zweiterangig.
00:09:02: Zweckentfremdung war gerade ein schönes Wort.
00:09:03: was löst diese Vokabel in ihnen aus Herr Geiler?
00:09:07: Also mich dürfen sie auch gerne Lobbyisten, denn im Übrigen bin ich völlig schmerzfrei.
00:09:12: Was löst das aus?
00:09:13: Tatsächlich ist das Thema Zweckentfremdung für uns als mieterbunden Großes weil wir immer mit einem gewissen Bedauern betrachten dass sich die Diskussion wenn es um Wohnungsprobleme, Wohnungsmarkt und irgendwelche Lösungen dort dreht es sich unfassbar stark auf den Neubau fokussiert.
00:09:33: So, dort entstehen aber Wohnungen irgendwie zwischen sechs und zwanzig Euro pro Quadratmeter.
00:09:37: Das was man braucht sind die Wohnungen um die sieben acht Quadratmetern – die können Sie gar nicht mehr neu bauen!
00:09:43: Das heißt da gucken Sie in den Wohnungsbestand, den Sie haben und versuchen alles zu kriegen das irgendwie marktfähig ist.
00:09:51: Und nur dort finden Sie noch das, was die Menschen mit normalen oder gar kleineren Einkommen letztlich suchen können?
00:09:58: Die können sich nicht am Neubau
00:09:59: bedienen?!
00:10:00: Und deswegen ist es für uns schon schmerzhaft, wenn man mitkriegt das Wohnungen zu anderen Zwecken verwendet werden.
00:10:06: Das umfasst natürlich verschiedene Zwecke – die Nutzung als Ferienwohnung aber eben auch Leerstand.
00:10:12: Deswegen ist es richtig, dass man diesen Punkt betrachtet und durchaus gerne kontrovers diskutiert habe ich gar nichts dagegen.
00:10:18: Aber natürlich gehört auch Leerstand zu den Dingen, die wir nicht gerne sehen.
00:10:25: Ich verlasse jetzt mal die Stadt.
00:10:27: Einer meiner Söhne hat gerade eben eine Wohnung in Regensburg gesucht, am Ende erfolgreich aber das Ende hat lange auf sich warten lassen.
00:10:34: es war ein ZR-Prozess der ist nicht mit Geld gesegnet als Student und hat sich jetzt entschieden eine Ausbildung zu beginnen.
00:10:40: also es war genau eine Wohnung so wie es Herr Geiler gerade angesprochen hat.
00:10:43: Der Neubau kommt nicht infrage.
00:10:46: Der Arme Kerl hat nichts gefunden, am Ende dann doch.
00:10:48: Aber es war eine ZE-Suche obwohl auch im schönen Regensburg die ein oder andere Wohnung ohne Vorhänge da ist.
00:10:54: jetzt haben Sie gerade gesagt wenn der Vorhang fehlt ist das ja noch lang kein Indiz.
00:10:57: aber verstehen sie die Menschen die Hände ringend nach einer Bleibesuchen?
00:11:02: Ja natürlich und ich verstehe natürlich auch die aufgehitzte Diskussion darüber.
00:11:07: man muss aber wie gesagt schon einleiten sagt er schon ein wenig genauer hinschauen der die Verfolgung im Rahmen einer Zweckentfindungssatzung des richtigen Mittel.
00:11:17: Um diese Problematik, ich habe auch einen Sohn der studiert.
00:11:20: Auch er hat die gleichen Probleme gehabt sieht aber ich denke eine gewisse Versachlichung in der ganzen Geschichte tut da gut.
00:11:27: Auch die berühmte Wohnungsnot.
00:11:30: Man darf auch München nicht mit Nürnberg vergleichen und umgekehrt.
00:11:33: Auch Nürmberg hat einen angespannten Wohnungsmarkt gerade für einkommende schwache Haushalte unbestritten.
00:11:39: Aber dann muss sich andere Instrumente anlegen wie jetzt irgendwelche Kleinen auch vermiedern wie es tatsächlich passiert hinterher zu... Jagen, man kann ja die großen Player angehen.
00:11:49: Sehr richtig, die das vielleicht gewerbsmäßig betreiben.
00:11:52: aber ich wäre mich schon dagegen dass gerade der kleinere Vermieter mit Verfahren überzogen wird wo er hinten nix rauskommt.
00:11:59: und es ist auch eine juristische Komponente, die sagt ein Eingriff in Grundrechte muss begründet sein und kann nicht einfach eine polemische Diskussion als Grundlage nehmen.
00:12:09: Dagegen werde ich mir schon einen Herz habe für sehr viele
00:12:13: Sachen.
00:12:14: Wir bleiben jetzt mal bei dieser aufgehitzten emotionalen Diskussion.
00:12:18: Wir hatten in Nürnberg einen Kommunalwahlkampf, in dem das Thema Leerstand tatsächlich eine Rolle spielte – auch in den Stadtrat Widergewählte.
00:12:26: Vertreterin einer Gruppierung ganz konkret die Frau Pardua begab sich auf Lehrstandssuche im Stadtteil Nürmbergs.
00:12:35: unter anderem im schönen Erlenstegen wurde sie fündig und da gab es eine lange Debatte darüber ob das alles rechtens- und richtig war.
00:12:42: was die Dame getan hat.
00:12:43: darauf ich jetzt gar nicht hinaus, ich frag Sie Herr Geiler.
00:12:46: Ist es sinnvoll die Menschen, die tatsächlich Leerstand haben und ihn nicht vermieten?
00:12:52: Ich nenne das mal auch wieder etwas überspitzt an dem Pranger zu stellen?
00:12:55: ist das ein Weg den der Mieterbund auch gehen würde?
00:12:59: Also in den Prangerstellen will niemand...ich glaube dass es auch Konsens.
00:13:05: Dass man auf das Thema aufmerksam macht, dass man das diskutiert und dass man's auch angeht.
00:13:09: Jedem mit seinen Mitteln ist eine andere Frage Es nicht das Stil des DMB irgendjemanden anzubrangen.
00:13:17: Dass man aber guckt, wo gibt es leerstehende Wohnung?
00:13:20: Was kann ich dagegen tun?
00:13:21: und das auch zu thematisieren, halte ich jetzt erstmal nicht für
00:13:24: falsch.".
00:13:25: Damit sind wir in Nürnberg angelangt und jetzt haben wir gerade schon gesagt, wir wollen das Ganze zunächst mal auf einer sachlichen Basis – nicht nur zunächst gerne auch dauerhaft diskutieren!
00:13:33: Wie ist es denn um den Leerstand in dieser Stadt bestellt?
00:13:36: Welche Zahlen haben Sie im Gepäck?
00:13:41: den Zensus als eine Grundlage und wir haben die städtischen Untersuchungen, die jetzt im Wohnungsmarktbeobachtung, glaube ich, zweiundzwanzig zuletzt auch durch die Stadt gemacht wurden.
00:13:52: Beide statistische Verfahren sind sehr verschieden.
00:13:55: Die kann man nicht vermischen.
00:13:56: Man kann es ja nicht gegenseitig ergänzen.
00:13:59: Wir wissen das nach Zensus wird circa neuntausendfünfzig Wohnungen als Leerstand haben.
00:14:04: Das ist aber nicht gleichzeitig der Zweck in fremdungsrelevante Wohnungsleerstand.
00:14:10: Der Begriff ist mittlerweile, denke ich bekannt.
00:14:12: Für einen funktionierenden Wohnungsmarkt eine sogenannte Fluktuationsresalfe damit wir nach Ende eines Mietverhältnisses Umbau können, Umzug und so weiter.
00:14:21: der Flukturationslehrstand wird bis zu drei Monate als Grenze definiert auch im Zensus Und darüber hinaus gibt es natürlich ganz andere Gründe für Leerstand.
00:14:32: Die reine allgemeine Leerstandsquote nach Zensus ist Ich glaube, es waren neuntausend Wohnungen haben wir gerade gesagt.
00:14:43: Aber das muss man auch mal runterrechnen.
00:14:44: was ist tatsächlich der für die Zweckentfremdungssatzung und ihre Verfolgung relevanter Leerstand?
00:14:51: Da nehme ich an Herr Geiler gehen Sie bislang mit den Zahlen.
00:14:55: aus Ihrer Sicht ist die Statistik alarmierend.
00:14:57: Ist die entspannt?
00:14:59: wie würden sie es einordnen?
00:15:02: Ich spare mir mal die bewertenden Wörter und man kann sich einfach auf das zurückziehen dass es ja glücklicherweise so über die Ressourcen in dieser Stadt verfügen, um das auch auf häufig belastbare Füße zu stellen.
00:15:16: Wir haben ein Bericht des öffentlichen Wohnungsmarktberichts und Wohnungsmarktebeobachtungen.
00:15:20: Da kann man einfach mal reinschauen.
00:15:21: Dort steht etwas von viertausend leer stehenden Wohnungen.
00:15:25: Viertausende?
00:15:26: Ich wisse bloß für unsere User- und Leserinnen nochmal klarmachen wir hatten gerade neuntausends jetzt sind wir bei viertausend.
00:15:32: ich kann
00:15:32: das gerne noch einmal ausdifferenzieren.
00:15:34: Ich glaube, das ist im Übrigen auch ein Punkt der Friseur.
00:15:36: Das sind wir absolut im Konsens.
00:15:37: Man sollte das auch in einer Diskussion sauber trennen weil ich den Eindruck habe dass das fast schon mit der Absicht zu instrumentalisieren verwischt wird.
00:15:48: und natürlich braucht man um Umzüge zu ermöglichen.
00:15:51: Umziehen kann nicht nur in eine leerstehende Wohnung, wer Definition nimmt also muss die mal für einen gewissen, kurzen überschaubaren Moment leer stehen.
00:15:58: Wenn ich zu diesem Moment ein Foto vom Wohnungsmarkt mache erwische ich eine leerstehende Wohnung.
00:16:03: die brauche ich aber damit die Fluktuation funktioniert.
00:16:05: was völlig anderes ist es dass es Wohnungen gibt die dauerhaft leer stehen.
00:16:09: so und dann stellt sich Frage wie kriege ich die raus?
00:16:11: das gibts für Verfahren.
00:16:13: und dann habe ich eine also eine Gruppe an wohnung betrachtet die erst mal abtrennen kann von dem was sich zum funktionierenden umzug brauche.
00:16:24: Und diese Gruppe, die muss ich in den Fokus nehmen und muss mir die Frage stellen welche Wohnungen davon kriege ich wieder zurück in den Wohnungsmarkt?
00:16:32: Da habe ich den Eindruck wurde tatsächlich die Diskussion ein bisschen unsah begeführt aber genau diese viertausend Wohnungen übrigen jetzt im letzten Artikel glaube auch ihres Hauses.
00:16:40: da war die zwei Viertausende über die Pestelstudie bei irgendwie dreieinhalb tausenden oder so was für die größte Ordnung stimmt.
00:16:47: das sind also Wohnungen die dauerhaft leer stehen.
00:16:50: Und wie hat man das rausgekriegt?
00:16:51: Man hat geguckt, ob sich der Stromzähler bewegt.
00:16:56: Einfach mit
00:16:57: Ruder und kann sagen ein gewisser Stromverbrauch wird halt als selbst bei Leerstand noch unterstellt.
00:17:03: aber wird gesagt wir können mit Sicherheit, großen Sicherheitssagen diese Wohnung steht für ein Jahr oder länger leer.
00:17:12: Auch nicht als Ferienwohnung genutzt also nicht zweckentfremdlich sondern tatsächlich leer.
00:17:16: Das
00:17:16: ist einfach leer, das sagt der Stromzähler so.
00:17:19: Da spricht die Stadt von etwa viertausend Wohnungen und da bin ich der Meinung, das ist tatsächlich eine Größenordnung.
00:17:24: Die kann man nicht wegwischen.
00:17:26: Die sollte man anschauen!
00:17:28: Und da wirds Wohnung geben Herr Frieser, dass wir dann Sie sicherlich besser beurteilen können aus welchen Gründen Ihre Mitglieder sagen Ich kann und will das nicht aber dort muss sich hingucken um zu sagen kriege ich davon welche zurück in den Markt?
00:17:39: Das sind wir bei Ihnen, Herr Fräser.
00:17:40: Eine gute Frage wäre ich in der Lage... Ich bin es nicht.
00:17:44: wohneigentum zu vermieten würde ich sie ja wahrscheinlich nicht leer stehen lassen.
00:17:49: warum tun das Menschen?
00:17:50: Wenn ich mal da drauf gleich antworten darf.
00:17:52: und dann würde ich gerne noch zu dem Statistischen Verfahren der Stadt gehen.
00:17:57: Ja natürlich, ich habe es schon immer gesagt, leer stehen lassen ist für mich keine wirtschaftliche Entscheidung als solches.
00:18:03: Denn ich will ja, dass meine Immobile wenn ich vermieden will auch ertragreich ist.
00:18:09: und das berühmte der sogenannte spekulative Leerstand den gibt's vielleicht sicherlich aber das sind gerade in Nürnberg auch Einzelfälle die man untersuchen muss ob es wirklich so ist und die können dann auch bestraft ganz klar.
00:18:22: Aber wenn man mal vielleicht näher hinschaut Ein Promille Rest, der hier unter der Zweckentfremdungs-Satzung steht.
00:18:31: Wo ich sage, lohnt sich dafür, der ganze Aufriss, wenn man es noch mal salopp sagen will?
00:18:36: Ich darf nochmal kurz zu dieser städtischen Untersuchung der sogenannten Zählerauswertungen sagen.
00:18:41: also bei allem Respekt das ist sicherlich eine Möglichkeit aber es ist kein statistisch valides Verfahren.
00:18:46: Es ist weder transparent noch sind die Daten öffentlich einsehbar.
00:18:50: wir können nicht statistisch belegen oder hinterfragen, ob diese Untersuchung sauber gefühlt
00:18:55: ist.
00:18:56: Bei mich hat der Stromzähler augumentär überzeugt?
00:18:58: Ja, aber Stromzählern kann andere Möglichkeiten sein.
00:19:01: Es können Pendler sein es können Ferienwohnungen sein die wenigere Verbrauchen es können sparsame Menschen sein die weniger verbrauchen.
00:19:09: also das ist zu unscharf und da gehört für Definition her wie ich überhaupt diese untersuchen als Schwellenwert definiere.
00:19:16: Also Ich bin auch ein bisserler Statistiker aber nicht toll.
00:19:19: Aber Da muss man sagen Das ist nicht sauber genug, damit ich wirklich darauf verlässliche Entscheidungen basieren kann.
00:19:27: Aber es ist einmal ein Hinweis.
00:19:28: Gutes ist eine Tendenz die kann ich sehen.
00:19:31: aber wenn man jetzt diese Viertausend Wohnungen nimmt oder die fünf halb tausende Pestel da ausgerechnet hat Muss man immer noch sehen, was ist von diesem Leerstand wirklich übrig?
00:19:39: Wenn ich die Tatbestände dieser Zweckenverwendungssatzung durchgehe.
00:19:43: Es gibt eben verschiedene Gründe das haben wir schon gesagt und die nimmt die Satzung mit Recht und auch nach rechtsstaatlichen Grundsätzen absichtlich raus.
00:19:51: es gibt einen Flugtationsleerstand den haben wir gerade besprochen.
00:19:54: es gibt eine Sanierungs leerstand.
00:19:56: der kann durchaus länger wie drei Monate sein.
00:19:58: aber bei umfangreicheren Modernisierungen Sanierung in Brauchigkeit mit unterlänger Das ist auch ein Kritikpunkt der Satzung.
00:20:05: Wenn ich das unter dem Druck der drei Monatsfriststelle bei Leerstand, also hier wird es sanktioniert.
00:20:09: Leer Stand ist wer länger als drei Monate leer stehen lässt?
00:20:12: Dann habe ich natürlich bei größeren Sanierungen schon ein Problem.
00:20:15: Sie wissen wie wann kriegen sie heute einen Handwerker?
00:20:17: Also gerade für größere Geschichten Es ist schwer sowas in drei Monaten durchzudrücken.
00:20:22: dann brauche ich eine Genehmigung muss sich in dieses Verfahren gehen nicht gerade fördern was das angeht!
00:20:28: Es gibt strukturellen Leer stand.
00:20:30: auch der ist in der Satzung grundsätzlich ausgenommen.
00:20:33: wenn er nachgewiesen ist heißt Es ist der Dauerlehrstand, weil eine Wohnung nicht nachgefragt wird oder qualitativ nicht mehr in Ordnung ist.
00:20:40: Es gibt Wohnungen wie an den Ringlagen die sehr laut sind, die schwerer und gar nicht mehr zu vermieden sind – auch das gibt es!
00:20:48: Es gibt einen Erbschafts-Lehrstand.
00:20:50: Das heißt sie sind Problematiken, die aus Grundeigentumsnachfolge im Rahmen des Erbrechts sind.
00:20:56: Es gibt Erbengemeinschaften, erst mal muss ich Erben ermitteln.
00:21:00: Ich muss schauen, Erbengemeinschaft streiten gerne.
00:21:03: Eine Erben- gemeinschaft muss einstimmig handeln und daraus ergeben sich lange Zeiträume bis hier Entscheidungen gerade auch bei Immobilien entstehen.
00:21:13: Es gibt auch andere Genehmigungsverfahren im Denkmalschutz und es gibt den sogenannten Unwirtschaftlichkeitslehrstand.
00:21:19: Auch das ist in der Satzung ausgenommen.
00:21:21: wenn eine Immobile ... nicht mehr wirtschaftlich oder nicht mehr bewohnbar ist und sie nur mit einem vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand nicht mehr herzustellen, dann ist es unwirtschaftlich.
00:21:32: Und ist schon mal keine Wohnung im Sinne der Zweckentfremdung?
00:21:35: Da gibt's eine Modellisierungszeit von zehn Jahren!
00:21:39: Wenn die nicht erfüllt ist, ist das eben kein Wohnraum, der unter den Zweckempfehlungen fällt.
00:21:43: und wenn ich diese ganzen Dinge Runder Streiche von diesen viertausend Wohnungen.
00:21:48: Da gibt es auch vom SENSUS eine Untersuchung über die Gründe des Leerstandes, dann bleibt überhaupt noch für die Anwendung der Zweckentfremdung ein Restbestand von vielleicht twelvehundert Wohnungen.
00:21:59: und das sind diese Wirtschaftlich-Gescheit-und Erbschaftsdinge auch noch drin, die überhaupt in einen Anwendungsbereich der Zweckenfremdsatzung fallen.
00:22:06: Und das ist ein Bestand von nullkommarvierzig Prozent des Nürnberger Bestands.
00:22:11: und entschuldigen letzter Satz Da muss ich sagen, dafür diese Grundrechtseingriffe die die Satzung darstellt ist mir das schon rechtstaatlich schwierig weil es nicht veränden mäßig ist.
00:22:22: Letzte Frage bevor wir die unserer Zuhörerinnen beantworten Ist die Zweckentfremdungssatzung ein stumpfes Schwer zu?
00:22:30: hat der Herr Frise gerade ein bisschen skizziert?
00:22:33: Aus meiner Sicht nicht und das spricht auch die Empiride gegen.
00:22:37: Es gibt ja durchaus Auswärtungen zur Frage was hat sie gebracht?
00:22:40: Und wir haben in den, ich glaube fünf Jahre ist das mittlerweile oder es geht ins sechste Jahr die Geltungsdauer der Satzung.
00:22:48: Ich glaube die letzte Faktenlage datiert vom Ende des Jahres zweitausendundfünfundzwanzig und wenn ich's richtig weiß sind um die neunzig Wohnungen die leer standen wieder dem Markt zugeführt wurden.
00:23:05: Herr Frise jetzt könntest sagen absolut gesehen ist das Potenzial dort nicht allzu hoch ist eine andere Geschichte.
00:23:12: Fakt ist, weil wir diese Satzung hatten gibt es jetzt neunzig Wohnungen mehr.
00:23:16: Das
00:23:17: ist bei der Hochregnitz sind's wahrscheinlich drei-vierhundert Menschen die vielleicht davon profitieren.
00:23:21: Es ist
00:23:21: selbstverständlich und es sind ja etwa fünfhundert Wohnungen dem Markt wieder zugeführt wurden über die Zweckentfremdungsverbotssatzung also vierhundertvierundachtzig warnsstand vierhundvierhnachtzig stand zwei tausendfünfundzwanzig Ende.
00:23:35: Sie vernachlässigen ein ganzes Jahr.
00:23:38: Und davon sind es etwa neunzig, ich könnte schauen ob's achtzehn oder neunzig sind aber die größte Ordnung ist das, sind wieder hier weil sie mal leer standen und wir das mittlerweile verhindern können.
00:23:50: Ich weiß schon Herr Frieza ich bin auch kein großer Fan von ich weiß mal ich kenne da jemandem.
00:23:56: Aber es ist tatsächlich so, dass wir mittlerweile eine Anlaufstelle verzweifelter Menschen sind die sagen Wir kommen beide auf Stadt nicht weiter.
00:24:04: Wir haben dort den Lehrstand schon seit Ewigkeiten gemeldet.
00:24:06: kümmert ihr euch mal drum.
00:24:08: Das sage ich was soll ich denn anders machen?
00:24:09: Ich rufe auch nur bei der Stadt an und dann kriegen wir Fotos.
00:24:12: erst vor wenigen Tagen ist bei uns eine Mail eingegangen anonym.
00:24:16: häufig passiert das klingelschild fotografiert Eins, zwei drei vier acht Schilder leer von zwölf und dann steht da noch alle leer stehenden Wohnungen sind seit Jahren leer.
00:24:27: Und die zwei Namen dort sind leer weil sie tot sind seit jahren.
00:24:31: so natürlich ein Einzelfall aber die treten bei uns nicht ganz als Einzelfälle auf und wir sehen das Ergebnis des Ganzen.
00:24:40: wenn man dem nachgeht hat man nach ein paar Jahren hundert wohnung mehr.
00:24:44: nur leerstehende red ich noch nicht.
00:24:46: von den anderen zweckentfremdungen
00:24:49: kommt Gerät einhaken und Gabriele Strassmann mit ihrer Frage zur Wort kommen zu lassen.
00:24:55: Frau Strassman gibt uns die Frage mit auf den Weg, die passt ganz gut zu diesem, ich nenn's mal Geisterhaus, das Ihnen da bekannt gemacht wurde braucht Nunnberg also die Stadt Nunn Berg mehr Personal um Leerstand und Zweckentfremdung wirksam zu kontrollieren.
00:25:11: Ihre Meinung Herr Geiler?
00:25:12: Das freut mich sehr dass sie zuerst nicht fragen weil selbstverständlich Um eins zu verhindern, Herr Frieser.
00:25:20: Dass Menschen als Denunzianten beschimpft werden oder als Spitze oder als, nehmen sie es mir nicht übel, als Sheriffs.
00:25:26: Die Stadt setzt ja aktuell darauf, dass man diesen Tatbestand der Zweckentrennung verfolgt weil... ...man informiert
00:25:35: wird."
00:25:36: von normalen Bürgerinnen und Bürgern.
00:25:38: Die Stadt hat so wenig Personal, dass es der Stadt aktuell nicht möglich ist selber in die Breite zu gehen und zu schauen.
00:25:43: wo liegt denn potenziell Zweckentfringung vor?
00:25:45: Das heißt das einzige was verarbeitet werden kann ist wenn Informationen von außen an die Stadt herangetragen werden.
00:25:51: Und das Ergebnis des Ganzenes ist, dass die Bürger die sich um die Einhaltung der geltenden Rechtslage kümmern in der Diskussion als den Enonzianten bezeichnet werden.
00:26:00: Ich sage mal in die Umsetzung der aktuell in Nürnberg geltende Rechtslage quasi eingepreist.
00:26:08: Ohne diese Informationen würde es nicht funktionieren und natürlich würden Profis anders arbeiten als die Laien, auf die man zurzeit setzt.
00:26:17: und selbstverständlich brauchen wir mehr Personal zur Umsetzung absolut und nicht weniger wie es diskutiert wurde Und das halten wir für essentiell.
00:26:25: im übrigen sogar der Oberbürgermeister Im Wahlkampf versprochen aufzustocken um sieben Stellen meine ich war nicht ganz verblüffend.
00:26:33: Ich hoffe er erinnert sich dran.
00:26:35: Also wir würden das begrüßen.
00:26:36: Ich glaube tatsächlich, dass man sich, ich sage es mal allgemein in der Verwaltung dran erinnert, dass da mal was gesagt wurde.
00:26:42: Herr Fräser zittern Sie schon etwas wenn die städtischen Angestellten den Markt durchforsten?
00:26:48: Also mal werde ich mit dem OB darüber noch einmal reden.
00:26:50: ja, wie wir das feine sieben stellen.
00:26:52: also man kann natürlich der Meinung sein ganz klar und wenn ich sage dreieinhalbzweihnachtig Wohnungen haben sie die aktuelle Zahl fünfundzwanzig dazu hundert Wohnungen.
00:27:00: Leerstand Ja ist eine Zahl zugegeben.
00:27:04: Es ist die Frage, ob das den ganzen Aufwand eben wert ist?
00:27:08: Man kann natürlich sagen sind es dann wirklich Wohnungen, die unser Problem regeln, dass wir in Nürnberg haben nämlich für Einkommenssprachhauseide Wohnraum zu kriegen?
00:27:17: ich glaube, dass gerade dieser Wohnraum eben nicht vertretbar auch dem Wohnungsmarkt für günstige Mieten zur Verfügung gestellt und im Airbnb-Bereich im Übrigen wenn man das so sehen will.
00:27:28: also ich sehe nicht dass uns das beim Problem für einkommensschwache Haushalte bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sehr weiter hilft.
00:27:36: und da denke ich kann man das Personal, dass hier eingesetzt wird durchaus besser einsetzen nämlich gerade Bauordnung schnellere Baugenehmigungen herzukriegen die ganze Genehmigungskultur zu ändern auch grade den privaten Vermieterstand wieder an den öffentlich geförderten Wohnungsraum heranzuführen, der völlig bei Null liegt.
00:27:59: Es wird nur noch institutionell gefördert gebaut damit man hier für das Problem was löst.
00:28:05: ich denke nicht dass die Leerstand und Zweckenfremdung spürbar etwas an dem Problem verbessert.
00:28:10: Einer unserer Leser Alois Schütz hat offenbar eine andere Meinung.
00:28:13: er schreibt uns hier aus Nunberg auch Ich bin beim Thema Leerstands immer mehr sensibilisiert und gehe mit anderen Augen durch unsere Stadt.
00:28:22: Durch die Berichterstattung ihrer Redaktion und meiner eigenen Wahrnehmung sehe ich immer öfter ganze Häuser und große Objekte, die leer stehen.
00:28:31: Teilweise auch immer mehr verwahrlosen und
00:28:33: herunterkommen.".
00:28:34: Jetzt die Frage.
00:28:35: Laut Grundgesetz Artikel fünfzehn gibt es die Möglichkeit einer Vergesellschaftung nicht zu verwechseln mit Enteignungen.
00:28:42: Welche Position haben dazu?
00:28:44: Die beiden Experten.
00:28:45: Herr Geiler!
00:28:48: Also ich kann darauf antworten aber ich würde vorschlagen dass wir dazu einen Extraportkreis
00:28:51: machen.
00:28:53: oder eine Podcast-Folge.
00:28:55: Ich sage es mal so, tatsächlich gibt es den Artikeln XV Grundgesetz und den gibt's nicht ohne Grund.
00:29:01: da haben sich wahrscheinlich wanns damals ausschließlich Väter des Grundgesetzes befürchtigt jedenfalls dass wenig Mütter gab in Kopf gemacht warum das so sein soll.
00:29:11: Ich halte also das Thema für durchaus auch dieses Thema, für durchaus diskussionswürdig selbst wenn es Nürnberg noch nicht erreicht hat.
00:29:17: Ob man von Vergesellschaftung Gebrauch machen muss im Falle einer einzelnen Wohnung oder ob man das Thema nicht wo ganz anders diskutieren sollte nämlich im Bereich von Großkonzernen die einen so maßgeblichen Einfluss auf den lokalen Markt haben dass sie tatsächlich Ich sage mal, dass ihr Handeln eine extreme Relevanz für die ganze Stadt hat.
00:29:38: Das ist eine andere Frage.
00:29:39: Ich persönlich tendiere dazu zu sagen lasst uns doch erst einmal über solche Konzerne reden, lass uns über das Thema allgemein reden.
00:29:44: aber ich fühle mich zumindest heute nicht in der Lage auch nur halbwegs angemessen umfang etwas Sinnvolles zu dieser komplexen Materie zu sagen.
00:29:53: Ihr Mann Herr Fräser Ihre Antwort ist einfacher.
00:29:55: Sie wollen ja ganz so begeistert sein von dem Vorschlag?
00:29:58: Ja wir wissen ja woher er kommt, er kommt aus Berlin ja tatsächlich Eine Zeit noch, glaube ich zur Ampel-Regierung.
00:30:05: Der Fünfzehn muss man auch im Kontext wegen der Verfassungsfäder sehen.
00:30:08: Der trifft mehr auf die Nachkriegs-, Wohnungsnotsituationen um hier Missstände zu beseitigen und vielleicht nicht auf die aktuellen Situationen... auch nur einen Satz dazu.
00:30:18: Es wird schlichtweg am Geld fehlen, der Kommunen hier Gesellschaften zu gründen aufzukaufen oder Bestände abzufinden.
00:30:26: weil er ja nicht muss er abgefunden werden kann er nicht einfach entschädigungslos enteignet werden.
00:30:31: also ich denke das wird auf absehbare Zeit kein Modell sein.
00:30:34: Also verlassen wir uns eher weniger aufs Grundgesetz sondern suchen die Lösungen in der Stadt hier.
00:30:39: Da passt.
00:30:41: eine Frage Dazu, die tatsächlich an Sie gerichtet ist Herr Friezer.
00:30:45: Das Vorgehen der Stadt riecht doch sehr nach symbolischer Politik also das Vorgehen relativ wenige Wohnungen als Leerstand zu identifizieren mit relativ hohem Aufwand so formuliert Doktor Rainer Schäfer, der an uns geschrieben hat.
00:31:00: Wir haben keine Hebel um die großen Probleme zu lösen also spielen wir einen mengenmäßig völlig belanglosen Nebenkrieg-Schauplatz hoch um wenigstens nach außen zu signalisieren – wir tun was!
00:31:12: Tatsächlich werden aber nur Kosten produziert nach dem Motto «der Berg kreiste und Gebahr eine Maus».
00:31:17: Nehmen wir dann Ihr Widerspruch, hält sich in Grenzen?
00:31:21: Kann natürlich zustimmen, aber das ist genau das was ich vorhin gesagt habe.
00:31:25: Dass die Effizienz der Maßnahme und man muss auch sehen auch das eingesetzte Personal kostet Geld.
00:31:32: Gut, wie Sie schon immer gesagt haben Herr Geiler.
00:31:34: Wenn ich das in Neubaukosten realisiere ist dieser andere Bilanz.
00:31:38: aber es ist mir zu einfach um hier problemorientiert in den Wohnungsbau ihren Effekt zu erziehen und man muss einfach sehen wenn nicht die Stellen die bis jetzt dafür verwendet wurden wenn wir einfach mal die Zahlen auch auseinander klamüsert.
00:31:51: Wir haben in fünf Jahren zwei tausend dreihundert gemähtete Zweckentfälmungsfälle also über diese ich sage anschwärzungsproblematik aber nur neunhundert Fälle bearbeitet.
00:32:03: Davon sind nur fünfzig Prozent überhaupt jetzt als Bescheid oder als Rückführung, wenn wir so nennen wie rausgekommen.
00:32:12: Man muss auch sehen das sind nicht nur wirklich gemeldete illegaler Leerstand umgewandelt worden mit diesen dreihundert bei mir oder vierhundert Wohnungen, sondern sicherlich auch negativ verbeschiedene Genehmigungen.
00:32:24: Ich will ja wenn ich was mache was genehmigt sehen die Ablehnung der Genehmigung gefährde auch in diese Statistik herein.
00:32:31: also ich sehe nochmal Eins gesetzte Personal und die Effizienz, was hinten rauskommt.
00:32:37: Es ist meine Servicens kein einziges Bußgeldverfahren wirklich oder ein oder zwei, die überhaupt zu Bußgeldern geführt haben realisieren und ich kenne die genaue Statistik nicht.
00:32:48: aber Ich sehe nach wie vor und da muss sich der Mitglied recht geben dass die effizient schon eher dagegen spricht.
00:32:54: Und ich wiederhole nochmal wir brauchen erst einmal vernünftige Daten um hier vernünftig argumentieren zu können.
00:33:00: das Leerstand auch Ein Ziel den ich bekämpfen muss.
00:33:05: Das ist klar, aber ich sehe vielleicht auch andere Mittel.
00:33:08: Viele Tatbestände dieser Zweckenfilm kann ich über die Bauordnung regeln.
00:33:12: Über Airbnb wollen wir heute gar nicht sprechen als solches.
00:33:15: Aber ich denke... Man kann diese Zweckentfändungssatzungen, wenn man sie nicht abschafft aber zumindest ganz gewaltig entschlacken eindampfen ums uns wirklich auf die großen Player zu konzentrieren.
00:33:26: Die hier im Großen Stil ist vielleicht Leerstand Betreiben wie hier schon einige Fälle genannt werden.
00:33:31: Aber auch da muss man immer sehen bei ihren Meldungen was steckt wirklich dahinter?
00:33:35: Was sind wirklich die Gründe?
00:33:37: Die Bürger melden diese Zweckentfindungen aber was stecken wirklich verwertbar für die Zweckendfändungs-Satzung dahinter?
00:33:43: Es dauert sehr umfangreich und bis zum Mitteln.
00:33:46: Herr Greiler wird schon unruhig, deswegen muss er die Gelegenheit kriegen sich zu melden.
00:33:50: Der Leser ich vereinfache sagt ja aus seiner Sicht wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
00:33:57: Ich nehme an Sie sehen es anders.
00:33:58: Ja ich kann das ehrlich gesagt nicht verstehen.
00:34:01: Herr Frise meine Zahlen mögen ein bisschen größer sein sie ändern aber am Prinzip nichts.
00:34:06: Im Übrigen, dass wir das gut finden.
00:34:08: Das Ergebnis der Zweckinfirmen und das ist jetzt wieder mehrere hundert Wohnungen sind nicht dreihundert oder vierhundert, sondern fünfundhundert stand Ende Fünfundzwanzig.
00:34:15: Das heißt es sind noch welche dazu gekommen?
00:34:17: Dass wir das Gut finden ist das eine.
00:34:19: aber es gab Zeiten da fand das Wirtschaftsreferat das Gut vielleicht nochmal deutlich hinzugefügt, dass damals auch CSU geführte Wirtschafts-Referate.
00:34:27: Und da hat sich der damalige Wirtschafts referent zitiert immer wieder gern weil es wunderbar ist wenn ich die Lobbyisten sagen soll nicht statt selber den Erfolg dieses Werkzeugs gelobt und hat vorgerechnet, dass bei dem zum damaligen Zeitpunkt an den marktgebrachten zweihundertzwanzig wohnungen wenn man den anspruch gehabt hätte das im geförderten wohnbau zu errichten etwa fünfzig oder dreinfünfzig millionen hätte auf ein tisch gelegt werden müssen.
00:34:53: sondern das kann man ausrechnen.
00:34:54: Zum damalige zeitpunkt ich meine das war zweitausendzweiund zwanzig oder sowas heißt.
00:34:58: es ging auch in die presse.
00:35:01: Da hätte also eine Wohnung auf diese Weise, kann man runterrechnen, zweihundertvierzigtausend gekostet.
00:35:06: Wenn ich es hochrechne auf die heutige Zahl ohne Baukostensteigerung einfach nur ganz platter Dreisatz dann lande ich bei einem Erfolg der Satzung von ein hundertsechzehn Millionen Euro.
00:35:16: Das wäre das was auch.
00:35:18: das ist glücklicherweise gar nicht meine naive Rechnungsweise sondern das sind die Verlautbarungen des Stadt Nürnberg.
00:35:23: Also halte ich das für hinreichend seriös.
00:35:25: Das ist der Erfolg Dass wir diese Satzung hatten.
00:35:30: und was wurde eingesetzt, immer mit der Frage Kanonen auf Spazen.
00:35:33: Kanonaufspazen heißt ein dickes Geschorst für wenig Ergebnis.
00:35:37: Das Gegenteil ist hier der Fall.
00:35:39: um diesen Gegenwert von die Einhundertsechzehn Millionen zu generieren hat man vier Personalstellen gehabt Für ein paar Jahre, für das erste Jahr zwei Tausend neunzehn war es ja nur die Hälfte und im Jahr zweitausendfünfundzwanzig wurde es halbiert.
00:35:53: Und ab sechsund zwanzig jetzt nur noch eine also von maximal vier.
00:35:57: wenn ich dort mit den achtzigtausend Personalstellen kostenrechne pro Stelle dann lande ich bei einem Einsatz von noch nicht mal zwei Millionen.
00:36:05: Das heißt ein Personaleinsatz von weniger als zwei Millionen hat zu einem Erfolg geführt der anderen falsen Einsatz von hundertsechzehn Millionen gekostet hat.
00:36:14: Und jetzt kann man sagen, da sind viele Fehler drin.
00:36:16: das sind ja Altbauten keine Neubauten und und und also lassen wir so rund rechner.
00:36:20: fünfzig Millionen die Hälfte.
00:36:22: aber eine solche Effizienz kann ich doch gar nicht anders kriegen.
00:36:25: es gibt ne andere Methode.
00:36:26: natürlich kann ich sagen die Stadt Nürnberg ist der Meinung sett diese vierhundert achtzig wohnungen überhaupt nicht gebraucht.
00:36:33: sie sind einfach zu viel.
00:36:34: hätte man drauf verzichten können kann man Sagen.
00:36:36: wenn man aber sagt Wir wollen die und wir wollen vor allem auch in Zukunft die Da muss man sagen günstiger, als mit zwei Millionen werde ich es nie kriegen.
00:36:45: Können wir die WBG fragen unter welchen Voraussetzungen man fünfhundert Wohnungen bauen kann?
00:36:51: Da wird mein anderer Zahl als zwei Millionen hören.
00:36:53: Super überzeugende Argumentation Herr Friezer.
00:36:56: Sie sind auch schon am Niklen.
00:36:57: dazu passt die Frage von einem Leser Bert Stecker aus Nürnberg Wenn Eigentümer in den Mitwohnraum spekulieren warum sollen Mieter ihnen dafür dem Preis bezahlen?
00:37:09: Also wenn ich vielleicht noch kurz auf den Kollegen geile Bezug nehmen darf.
00:37:15: Diese Rechnung kenne ich natürlich, aber sie ist mir schon mal zu einfach weil der Wohnraum, der da gerettet wird in Anführungsstücken, ist nicht der für uns zur Verfügung steht für die Lösung unserer wohnungspolitischen Probleme in Nürnberg.
00:37:31: man kann natürlich zusammenrechnen und sagen, wir haben dieses Mittel nicht einsetzen müssen.
00:37:36: Aber hätte ich mal in gefördertem Wohnbau eingesetzt?
00:37:38: Hätte ich Wohnraum geschaffen, der für uns entscheidend auch die entsprechenden Wie-Wähchen vielleicht lindern hätte können.
00:37:46: Noch einmal auch kurz zur damaligen Situation.
00:37:48: Das sind Dr.
00:37:49: Fraas.
00:37:49: nennen wir doch das Thema des Wirtschaftsreferenten unter einem OB Mali.
00:37:54: Ich bin jetzt ein wenig Verschwörungstheorätiker.
00:37:56: Weihnachten vor Weihnachten zwei tausend neunzehn war die Stadt noch der Meinung Wir brauchen keine Zweckenförmung Verordnungen.
00:38:02: Bei derselben Datenlage, wo wir nach Weihnachten dann plötzlich haben, oh!
00:38:06: Wir brauchen jetzt doch eine Zwingendfremdungsverordnung.
00:38:09: weil wohl Herr Mali gesagt hat ne ja machen wir es doch mal.
00:38:13: also der kann man jetzt verschwörungstheoretiker sein.
00:38:16: aber das politische Kalkül über Weihnachten im Christgottesdienst man kann natürlich sagen Okay, aber der Lob der Stadt hinsichtlich ihrer eigenen Maßnahme ist jetzt für mich auch nicht so unerklärlich.
00:38:31: Dass ich dann mich selber lobe und sage die Maßnahme war natürlich höchst erfolgreich.
00:38:36: Aber zu Ihrer Frage jetzt... wie war die Frage?
00:38:38: Die Frage
00:38:39: war wenn EigentümerInnen mit Wohnraum spekulieren warum sollen MieterInnen dafür den Preis bezahlen?
00:38:45: Ich habe gerade schon ausgeführt, dass der sogenannte Spekulativ in Leerstand ein Narrativ ist.
00:38:52: Es gibt ihn sicherlich aber er ist jetzt nicht der bestimmende Leerstand auch hinter Zweckenfremdungsverfolgung.
00:38:58: Das heißt natürlich könnte der verfolgt und wenn jemand Ohne triftlichen Grund, ohne nachvollziehbaren Grund Wunderung leer steht.
00:39:06: Dann gehört das verfolgt aber nochmal Leerstand.
00:39:09: spekulativ ist keine vernünftige Entscheidung.
00:39:12: auch das berühmte Argument ja die lassen es leer stehen damit zwei Jahre später doppelt so viel wert ist.
00:39:17: nein des Gegenteils momentan der Fall.
00:39:19: die Immobilienpreise sinken.
00:39:21: also ist es keine nachvollziebare Entscheidung zu sagen ich lass Wunderraum unsaniert leer stehen sondern Wenn ich wirtschaftlich orientiert bin, investiere ich und schaue dass er wieder vermiedbar ist wenn es keine anderen Argumente gibt.
00:39:36: Wir haben jetzt ihre beiden Positionen in den Grundzügen glaube ich verstanden.
00:39:40: Ich würde Sie gerne noch zu einem kleinen Spiel einladen.
00:39:43: sie sind nicht Lobbyisten oder Interessensvertreter sondern sie hätten den Hut auf Nuremberg Neuerdings zu vergeben hat, den des Wohnungsbürgermeisters Herr Geiler.
00:39:53: Was würden Sie an der Stelle von Nasser Ahmed tun um kurzfristig und mittelfristig gerne auch die Wohnlage, die Mieterlage in Nürnberg zu verändern?
00:40:03: Zu verbessern?
00:40:06: also beginnen wir mal mit dem Thema wegen dem wir heute hier sind.
00:40:10: ich würde und da erlauben es mir das ist immer furchtbar Interviewpartner die nicht die Fragen beantworten sondern dass sagen was sie wollen.
00:40:15: Ich bin's
00:40:16: gewohnt.
00:40:16: okay
00:40:17: das beruhigt mich Herr Frieser, ich werde es nie verstehen.
00:40:21: Warum Sie sagen das sind nicht die Wohnungen, die wir brauchen?
00:40:23: Das sind exakt die Wohnen, in denen wir brauchen.
00:40:26: Wir kriegen durch Neubau keine für den normalen Menschen bezahlbare Wohnung mehr her.
00:40:31: Wir müssen in den Bestand gucken!
00:40:33: Es gibt eine einzige Möglichkeit ansatzweise für normalbürgerbezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
00:40:39: Das heißt geförderte Wohnraum.
00:40:41: Wenn die öffentliche Hand massiv in die Tasche greift dann kann vereinzelt noch Bezahlbarer Wohnraum entstehen, wenn wir diese Ausnahmsmöglichkeit weglassen und das machen was wir als freien Markt bezeichnen also auch Angebotsvergrößerung dann entsteht nicht dass was normale Menschen bezahlen.
00:40:58: Das heißt genau das wo sie.
00:41:00: ich verstehe sie nicht wenn Sie sagen Wir kriegen dadurch nicht das was gefragt ist.
00:41:03: ja freilich es sind die wohnungen für acht Euro am Markt gefragt und die kriegen wir nur im Gebrauch.
00:41:09: Die würden auch am Ring, das war ja eines der Beispiele von Herrn Frieza gemietet werden.
00:41:13: nach ihrer Einschätzung?
00:41:14: Das kann ich nicht beurteilen.
00:41:15: also vermutlich sind das nicht die gefragtesten Lagen da gebe ich Ihnen recht.
00:41:19: aber es wird immer Menschen geben die auf die zweitbeste Wahl zurückgreifen müssen.
00:41:26: dass unterstelle ich einfach mal.
00:41:28: Es gibt auch qualitativ andere Merkmale die eine Wohnung unterscheiden von einem Neubau mittlere Erhaltungszustände und so weiter.
00:41:36: Und es gibt genügend Menschen, die darauf angewiesen sind solche zweitbesten Lösungen zu akzeptieren.
00:41:43: Natürlich wird's auch ganz schwer vermiedbare Wohnungen geben keine Frage.
00:41:46: aber dass man versucht in diesem Bereich reinzugucken um das zu holen was bezahlbar ist völlig richtig.
00:41:51: Jetzt zu meiner Frage Herr Geile
00:41:53: Was würde ich tun?
00:41:54: Also Ich würde massiv diesen Bestand reinschauen.
00:41:58: Das hat man schon gesagt, die Aufstockung des Personals halte ich für extrem wichtig!
00:42:01: Ich würde noch was tun auch in den Bestand gerichtet.
00:42:05: Neubau ist für mich eine andere Geschichte aber der Bestand wird vernachlässigt.
00:42:08: wir müssen verhindern das mit dem Bestand preistreibend gehandelt wird.
00:42:12: Wir erleben das zur Zeit, dass es etwas gab was ich vor fünf Jahren noch gar nicht kannte.
00:42:18: die Zahl der sogenannten Verwertungskündigungen steigt.
00:42:21: Das dokumentiert, dass sich auf unserem Nürnberger Markt mittlerweile in nicht unerheblichen Maßunternehmen rumtreiben, die ein Geschäftsmodell entdeckt haben.
00:42:31: man kauft billig Immobilien mittlere Größenordnung, die auch für diese kleinen, ich nenne sie jetzt wirklich polemisch mal Heier Finanzierbar sind zumindest kurzfristig finanzierbar, mit dem einzigen Ziel das mitten im maximal Rendite bin kürzester Zeit wieder zu veräußern.
00:42:48: Dann bin ich auch den Kredit los und habe den Gewinn abgeschöpft.
00:42:52: Dieses Modell kann man erschweren.
00:42:54: wenn man die Umwandlung in Wohneigentum unterbindet dann ist eine ganz entscheidende Voraussetzung für dieses Geschäftsmodell entfallen.
00:43:04: Eine Kommune hat zwei Möglichkeiten das zu unterbinden.
00:43:07: Sie kann auf den Freistaat setzen, dass er ihnen ein Gesetz schafft was es der Kommune ermöglicht.
00:43:12: so ein Gesetz haben wir.
00:43:13: es ist aber wirkungslos meines ich auch absichtlich aber anderes Thema anderer Podcast.
00:43:18: und wenn der Freistaats schon die Kommunen auf diese Weise alleine lässt dann muss sie es halt selbst regeln.
00:43:22: Das hatten mir auch schon mal.
00:43:23: Erhaltungssatzungen ermöglichen diesen Milieuschutz und wenn ich dort eingreife wenn nicht quasi die Umwandlung in Wohneigentum nur dann zulassen wenn's die Kommune auch erlaubt.
00:43:33: Dann habe ich einen anderen Punkt.
00:43:35: Ich habe ein paar wirkliche schwarze Schafe getroffen, die dann vermarkt sind und ich habe etwas verhindert was für den Wohnungsmarkt, aus meiner Sicht wirklich fatal ist, preistreibend handelt.
00:43:46: Denn dort entsteht auch keine Wohnung aber es zieht den ganzen Markt nach oben.
00:43:50: also ich würde dorthin schauen und dann können wir gerne über andere
00:43:53: Punkte gucken Spannend.
00:43:55: Also ich weiß, dass dieser Podcast im Baumeisterhaus, da sitzt glaube ich momentan der Wohnungsbürgermeister gehört werden wird.
00:44:02: insofern bin ich gespannt wie er ihre Vorschläge aufnimmt oder ob.
00:44:07: Frisar jetzt kommt Ihre Agenda während Sie auf diesen Sessel und könnten sechs Jahre lang die Dinge regeln?
00:44:15: Das
00:44:16: ist sinnfrei den Gästen.
00:44:17: Ich schiebe das kurz ein bitte um Verständnisfragen zu stellen.
00:44:23: Natürlich, ich habe es gerade gesagt große Player die irgendwas missbrauchen muss man Einheit gebieten.
00:44:30: Ich sehe nicht dass die Verwährungskündigung in der Prozessualen Wirklichkeit angekommen ist oder da sehr erfolgreich
00:44:37: ist.
00:44:37: Also weniger heil je nach eurer Ansicht.
00:44:38: viele heile ja
00:44:39: und auch das Durchsetzen der Verwärmungskündigungen prozessual kaum auch heute noch möglich ist.
00:44:45: Erhaltungssatzung Ja aber das was sie als mehr an Reglementierung ansetzen Bin ich der Meinung verscheucht, Investoren und Macht nicht mehr Lust auf Investitionen?
00:44:57: Und gerade – jetzt bin ich bei Ihrer Frage – wir müssen auch gerade den kleinen Vermieter wieder in die Investition bringen.
00:45:04: Auch in die Erhaltung seines Bestandes!
00:45:07: Wir müssen dafür sorgen dass er energetisch saniert.
00:45:11: Wir müssen darauf sorgen das der Wohnraum wettbewerbsfähig gehalten wird Unterstützung anbieten.
00:45:20: Ich darf Ihnen nicht direkt Tod reglementieren, wir haben Erhebungen gerade im Handelsblatt eben das sechzig Prozent unserer Mitglieder als Vermieter eigentlich eher die Schnauze vollhaben nochmal zu investieren oder weiter zu vermieden weil eben die gesellschaftliche Anerkennung des Vermiedens, gerade für den kleinen Vermieter auch in der Politik.
00:45:41: Derart momentan desaströs ist das sagen nicht.
00:45:43: ich habe keinen Bock mehr diese Grundhaltung wieder zu fördern und zu sagen liebe Kleineren, privaten Leute geht wieder auch in einen geförderten Wohnungsbau.
00:45:54: Geht wieder in die Investition in die Immobilie.
00:45:57: das denke ich auch ist Aufgabe der Stadt hier wieder mehr vielleicht in die Beratung aufzugehen und in die Förderberatungen nicht mehr reglementieren.
00:46:07: Das wird sicherlich keine Investition anreizen.
00:46:09: Es war sehr unterschiedliche Agenten wenn der Plural richtig ist, die wir hier gehört haben.
00:46:15: und zum Abschluss eine Frage.
00:46:17: Wir sind am Ende unserer Zeit angelangt.
00:46:20: Wir blicken zehn Jahre in die Zukunft, sind Mitte der dreißiger Jahre und eine vierköpfige Familie zieht nach Nürnberg.
00:46:28: Was wird sie vorfinden?
00:46:29: Welche Wohnraumsituation wie es dann die Lage in der Stadt, die ungefähr fünfhundertfünfzigtausend ein Wohner weiterhin haben durfte?
00:46:37: So sind die Prognosen.
00:46:38: Wie wird der Wohnungsmarkt sich im nächsten Jahrzehnt entwickeln Herr Geiler?
00:46:42: Da fehlt mir ehrlich gesagt die Glaskugel.
00:46:44: Ich muss es offen sagen wenn wir nicht Aus meiner Sicht radikal umdenken wird der Wohnungsmarkt genau das machen, was er in der Vergangenheit auch getan hat.
00:46:55: Das heißt wir müssen irgendwas ändern und die Änderung sehe ich in einer Abkehr von dem Glauben.
00:47:01: Herr Friezer nehmt es mir nicht übel.
00:47:03: Wir sitzen ja hier als Streit hähnetig will meine Rolle auch ausfüllen.
00:47:07: Ich glaube wir müssen den Markt, der gezeigt hat dass er nicht das Ergebnis liefert was die Menschen brauchen Den müssen wir irgendwie versuchen so zu regeln, dass hinten das Ergebnis rauskommt.
00:47:20: Sonst würden wir hier drei heute nicht sitzen!
00:47:23: Wir sind an einem Punkt wo es einfach ein Problem ist und ich habe die Auffassung, wir brauchen tatsächlich eine.
00:47:31: meine Prämisse ist.
00:47:32: Ein deutlich stärkeres Bewusstsein dafür, dass es die öffentliche Hand ist, die die Probleme lösen muss.
00:47:39: gerade wenn's heißt der Markt im Moment hat ein Problem damit.
00:47:41: gerade wenn sie sagen der kleine will nicht mehr investieren was ja auch Es ist ja so, es wird ja kaum gebaut.
00:47:47: Dann muss ich sagen genau in diese Lücke muss der Staat rein.
00:47:51: Der ist jetzt gefordert und er muss auch rein und da.
00:47:55: ehrlich gesagt appelliere ich dringend an die Stadt dass sie sich als verantwortlich begreift die Rahmenbedingungen zu setzen, die gesetzlichen und rechtlichen Rahmenbedinger unter denen hinten Ergebnis rauskommt was für Bezahlbarkeit sorgt.
00:48:08: Zu sagen der Markt regelt schon.
00:48:10: Das war die Ursache dafür, dass wir drei heute hier sitzen.
00:48:12: Also ich vermute mal wenn wir nicht drastisch was an öffentlicher Bezuschussung aber auch öffentlichem Bau drauflegen dann wird es in zehn Jahren genau so die Tendenz sich fortgesetzt haben wie bisher.
00:48:26: das würde eher schlechter sein.
00:48:28: Wohl wissen, dass Sie mir zunächst nicht antworten werden.
00:48:31: Herr Frieser stelle ich die Frage dennoch ihre zehn Jahresprognose?
00:48:34: Da will ich jetzt nicht entgegen, da würde ich selber eine Prognose wagen.
00:48:38: Ja warum stehen wir heute eigentlich hier?
00:48:40: es hat natürlich Faktoren wie Baupreisentwicklung.
00:48:44: Wir müssen bauen, bauen, bauen und da war der Baupreis schwierig.
00:48:48: Die Finanzierung war schwierig.
00:48:49: sie steigt ausständig.
00:48:51: deswegen wird auch Nicht gebaut.
00:48:53: dann müssen wir anpacken.
00:48:54: an den Schrauben wird gerade versucht über die Regelungen ähnliches.
00:48:59: Finanzierung wird schwierig sein, da was zu regeln.
00:49:01: das macht leider auch der Finanzierungsmarkt.
00:49:04: Die Motivation habe ich gerade schon angesprochen.
00:49:07: ob die Demografie unsinnnummer helft ist fraglich.
00:49:11: wir werden zwar wenige Bevölkerung haben in den nächsten auch in den Nächsten zehn Jahren ob dass den Wohnraum und Zuzugsdruck Ausgleich des Verbandes sehen müssen, denke ich eher schwierig.
00:49:23: Also mir war nicht viel weiter sein in zehn Jahren wenn wir nicht bauen und den Marktdruck erhöhen auch auf die schlecht ausgerüsteten Immobilien dass die wieder versuchen müssen auch marktfähig dann ihre Wohnungen herzuleiten.
00:49:38: also das wird diese Entwicklung sein, wir müssen das Bauen auch des Privaten wieder ins Spiel bringen und es wird sicherlich auch und hoffentlich die Aufgabe der Stadt Nürnberg sein.
00:49:49: Herzlichen Dank!
00:49:50: Wir haben einen Streit erlebt a b einen dem anderen zuhören konnte.
00:49:57: dafür danke ich Ihnen beiden sehr.
00:49:58: Es war Sehr angenehm, sie moderieren zu dürfen.
00:50:01: Sie hätten mich gar nicht gebraucht.
00:50:02: Sie haben es auch alleine gemacht.
00:50:04: Wir haben einen Bruchteil der Fragen die uns gestellt wurden beantworten können aber wir haben dann doch die meisten in irgendeiner Form erledigt weil sich viele Fragen um selbe Thema gerangt haben.
00:50:15: Ich danke Ihnen ganz herzlich, ich glaube wir werden nicht das letzte Mal des Vergnügen haben.
00:50:19: Das Thema wird uns weiter beschäftigen.
00:50:21: Wir sind sehr gespannt wie und ob die Stadt Ihre Vorschläge aufnimmt und wenn man auf der Basis weiter diskutieren.
00:50:27: Ich sage Danke dass Sie zu Gast waren hier im Podcast Bratwurst mit Chili.
00:50:31: Wir haben uns vorher schon unterhalten.
00:50:32: wer ist die Brat Wurst?
00:50:33: Wer ist Chili?
00:50:35: Ich habe mich geautet als Brat wurst.
00:50:37: insofern danke ich meinen beiden scharfzündigen Gesprächspartnern und dank unseren Zuhörerinnen.
00:50:42: Danke auch!
00:50:43: Auch vielen Dank
00:50:44: Okay, Michael.
00:50:45: Anderes Format was?
00:50:46: Du hast moderiert, du hattest zwei Gäste im Studio die sehr gut miteinander gestritten haben.
00:50:53: Gerne das Feedback von den Hörerinnen und Hörern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern über Video wie sie dieses Format fanden gerne an lukas.schlappetvmp.de.
00:51:02: Und jetzt kommt meine Frage zum Wochenende steigt das Kleblad ab und wie fühlst du dich damit?
00:51:11: Der erste Satz zeigt, wie ich mich damit fühle.
00:51:14: Ich fürchte, dass das Kleblatt absteigt.
00:51:17: Mir geht es damit tatsächlich nicht gut.
00:51:19: Ich weiß, dass viele hat gesagt ne Clubfans nicht gerne hören oder völlig anders sehen.
00:51:25: Ich verspüre keinerlei Freude oder gar Häme wenn's Kleblat absteiget aus verschiedenen Gründen.
00:51:31: Einer ist, es gibt keine Dorbis in der nächsten Saison, wenn so kommt und tatsächlich fürchtig, dass sie so kommen wird.
00:51:37: und der zweite Grund ist... Ich wäre dankbar, wenn mein Fußballverein aus dem Mittelmaster zweiten Liga mal heraus käme und ich kümmere mich weniger am Anderenverein.
00:51:46: Also deswegen bin ich da gar nicht so ein Hardcore-Kleblatt Furtgegner oder gar Hasser wie es ja viele hier in Nürnberg sind.
00:51:54: Ich freue mich, wenn der Klub gegen Furt spielt und gewinnt.
00:51:56: keine Frage das sind meine Präferenzen eindeutig aber ich bin jetzt niemand der den Futtern schlechtes wünscht.
00:52:02: Wie ist es bei dir?
00:52:03: Bei mir genauso und vor allem auch aus dem Grund Beide Vereine, der SFC Nürnberg und das Kleblat ausführt.
00:52:10: Beide in erster Liga spielen würden mit einem guten Kader absteigen würde.
00:52:16: Es kann lange dauern aber die Chance dass man nach unten durchgereicht wird, dass man nie wieder zurück kommt, dass es wirklich einen großen Schaden hinterlässt.
00:52:25: Der ist in der ersten in die zweite Liga bei Abstieg nicht so groß wenn man von der zweiten in die dritte Liga abstreckt.
00:52:30: Das wissen wir von genügend.
00:52:31: Beispielen Passiert oft, dass man durchgereicht wird in der Regionalliga.
00:52:35: Sein Abstieg in die dritte Liga bedeutet inführt beim Verein, dass da bestimmt Leute nicht mehr ihren Vollzeitjob haben vielleicht entlassen werden.
00:52:44: und das sind alles Sachen, die wünsche ich dem benachbarten Fußballverein nicht weil so eine... Das ist ja was Schönes, einfach einen professionellen Fußballverein zu haben.
00:52:52: Und das Kleblat hatte so einen über so viele Jahre so einen schönen Ruf als der Zweitliga-Verein, der es manchmal in die erste Liga geschafft hat mit dem Abstieg vielleicht manchmal etwas zu tun hatte aber es immer dann wieder gerichtet hat gut gewirtschaftet hat eine lange Zeit.
00:53:06: ob sich das geändert hat kann man auch jetzt diskutieren und da finde ich das einfach für die Schade.
00:53:11: Letzter Satz warum ich auch so denke warum?
00:53:14: Vielleicht ein Grund tatsächlich der kommen wir jetzt gerade auf jeden Fall ins Gedächtnis.
00:53:18: Meine journalistische Karriere in anderen Abführungszeichen begann ich als Lokalsportreporter damals schon für den Nürnberger Nachrichten und ich denke wirklich mit Schrecken manchmal an ein Auswärtsspiel der Spielvereinigung Furt.
00:53:30: Damals noch ohne Kräuter zurück beim TSV Südwest-Nürnberg, das war in der sogenannten Landesliga Mitte.
00:53:35: die gibt es heute nicht mehr aber die waren ja schon mal ganz unten die Futter und das wünsche ich wirklich dem Verein nicht dass sie in solche Niederungen absteigen sind sie weiter von entfernt wohlgemerkt deswegen vielleicht auch noch einen bisschen Daumen drücken.
00:53:47: ein drei-null gegen Düsseldorf oder mit drei Tonunterschied, dann ist es mindestens die Relegation.
00:53:52: Ja und da noch die Abschlussfrage was machst du an diesem... Ist das eine langes Wochenende für dich?
00:53:57: Weil Donnerstag Feiertag?
00:53:59: Nee leider nicht.
00:54:00: also ich arbeite am Freitag aber jetzt auch nicht so schlimm.
00:54:03: ist er trotzdem ne schöne Zeit mit dem Feiertage oder dank des Feiertags.
00:54:08: Ich habe ehrlich gesagt wenig vor ich wollte Wandern gehen richtig ordentlich wandern gehen von meinen Verhältnisse.
00:54:14: Aber sowieso wie's Wetter momentan sich darstellt ... werde ich vielleicht mal lesen.
00:54:19: Was planst du?
00:54:21: Morgen, Donnerstag!
00:54:23: Wäre ich ins Theater gehen... Es gibt diese Stück in Erlangen im Markgrafentheater Brauner Schnee über Frank.
00:54:33: Das werde ich mir anschauen und das wurde jetzt mehrfach empfohlen.
00:54:35: Ich erzähle dann gerne das nächste Mal wie
00:54:38: es war
00:54:40: Am Samstag.
00:54:42: Nicht so groß gefeiert wie in der Vergangenheit, ich bin ja für den Eurovision Song Contest manchmal nicht zur Ausrichter stattgefahren aber in den Odenwald ums damit Freunden zu schauen und das passiert dieses Jahr nicht.
00:54:52: Aber ich werde es trotzdem anschauen.
00:54:53: Ich boykut hier den ESC jetzt dieses
00:54:55: Jahr nichts.
00:54:56: Dann tauschen wir uns beim nächsten Mal über den ESc- und Theater Schreckstrich Open Tipps auf weil ich am Sonntag nämlich ins Opernhaus gehe.
00:55:03: da ist eine Premiere von Lulu, also auch sehr spannend.
00:55:07: Also das nenne Opa, die garantiert nicht nur und das meine ich jetzt nicht abwertend für die ältere Zielgruppe ist sondern bin ich es sehr, sehr gespannt.
00:55:15: Ja
00:55:16: gut dann hören wir uns nächste Woche besprechen das, besprechen wie's dem Kleeblatt geht und dann hören wieder bis dann.
00:55:30: Ciao!
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