Matthias Egersdörfers Wutrede. Darf er das?

Shownotes

Die Verleihung des Deutschen Kabarettpreises in Nürnberg verlief zunächst unaufgeregt. Dann nutzt Moderator Matthias Egersdörfer die Bühne jedoch für eine persönliche Abrechnung. Im Zentrum der Wutrede: Kulturbürgermeisterin Julia Lehner und Immobilienmogul Gerd Schmelzer. Durfte Egersdörfer das? Was wollte er damit bezwecken und wie sollen die Nürnberger Nachrichten damit umgehen? Darüber diskutieren in der 67. Folge von „Bratwurst mit Chili“ NN-Chefredakteur Michael Husarek und Audio-Redakteur Lukas G. Schlapp gemeinsam mit dem Nürnberger Kabarettisten Oliver Tissot. Der schätzt seinen fränkischen Kollegen, findet die Zwischentöne der Rede spannend und freut sich darüber, was so ein Auftritt alles auslösen kann.


Die Rede von Egersdörfer im Wortlaut: https://www.nn.de/1.14968190


Bratwurst mit Chili Folge 67: Matthias Egersdörfers Wutrede. Darf er das? Das sagt Kollege Oliver Tissot dazu Oliver, Tissot, Kabarretist aus Nürnberg und Dr. des Humors Michael Husarek, NN-Chefredakteur Lukas G. Schlapp, Audio- und Podcast-Redakteur beim Verlag Nürnberger Presse


Ihr habt ein Aufregerthema für die nächste Woche? Schreibt einfach eine Mail an Lukas: lukas.schlapp@vnp.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Michael, wie war dein Wochenende?

00:00:02: Winterlich.

00:00:03: Ich hab den seltene Phänomen des Schnees am Schmausenbuck genossen und bin auf alle möglichen Bewegungsarten durch den selben geklitten, gelaufen, gewandert.

00:00:14: Wirklich?

00:00:15: Also, Schlitt hingefahren?

00:00:16: Ja,

00:00:17: weil das war, wie sagen wir sagen, in meinem Alter nicht mehr so klug.

00:00:20: Deswegen hab ich das den Kindern überlassen.

00:00:22: Ich war ziemlich rasant, weil es dann doch eisig war.

00:00:25: Ich hab mich aufs Wandern und aufs Nottikwalken kapriziert.

00:00:28: Das ist

00:00:28: toll.

00:00:30: Auch wieder nicht abgesprungen, aber ich hab genau das gleich am Wochenende gemacht.

00:00:32: Ich war seit, glaube ich, das letzte Mal, war ich wahrscheinlich dreizehn, als ich schlitten fahren war.

00:00:37: Und jetzt war ich wieder schlitten fahren und mit allen möglichen Schlitten, mit Plastik, Holz und dann auch diese Rutscher, wo man nur auf so einer ganz, ganz dünnen Plastik-Schicht sitzt.

00:00:47: Genau.

00:00:48: Die hatten wir auch.

00:00:49: Der Rest der Schlitten war komischerweise nicht greifbar und auffindbar.

00:00:56: Was ist deine Lieblingsart?

00:01:00: Welche Schlittenart findest du am besten?

00:01:02: Der klassische

00:01:02: Holzschlitten.

00:01:03: Klassischer Holzschlitten.

00:01:04: Auch wenn man damit aber eigentlich schlecht lenken kann, oder?

00:01:07: Ich kann damit gar nicht lenken, aber ich kann gut absteigen oder abstrengen, genauer gesagt.

00:01:11: Und ich trage immer ein Helm, das muss man auch sagen.

00:01:13: Okay.

00:01:13: Ich bin aber der Einzige am Schmossenbock, der mit Helm rumläuft.

00:01:17: Aber nur wenn du schlitten fährst, nicht wenn du dann auch...

00:01:20: Noch habe ich ein Alter, wo ich gerade auslaufen kann, genau.

00:01:22: Wird auch noch kommen.

00:01:24: Michael, wir sind nicht zu zweit.

00:01:26: Im Studio sind wir zu zweit, aber wir haben trotzdem einen Gast, digital zugeschalten.

00:01:30: Oliver Tissot, Kabarettist, Doktor des Humors.

00:01:36: Oliver, wo erreichen wir dich gerade?

00:01:39: Ich bin im schönen Schlosshotel Flesensee in Meck-Vorpom.

00:01:44: Und was machst du da?

00:01:46: In AfD, Wahlerfolg verhindern.

00:01:49: Ja, ich versuche zu retten, was zu retten

00:01:54: ist.

00:01:55: Du bist ja... Nicht nur diese klassische Kabarettist, der auf der Bühne auftritt, sondern du machst ja auch andere Sachen.

00:02:02: Da hast du schon mal im Vorgänger-Podcast Hoche mal drüber gesprochen.

00:02:04: Willst du vielleicht noch ein, zwei Sätze erzählen, was du manchmal machst, wenn du zur Firmen gehst?

00:02:11: Ja, also ich bin der Hofner der Wirtschaftsbosse, so wie gestern Abend auch hier.

00:02:15: Das heißt, ich sitze in Tagungen, bin der einzige, der wirklich aktiv zuhört und mitschreibt und macht Zusammenfassungen, wo ich die Highlights, Schwachpunkte Und alles, was sich die meisten denken, aber nie sagen, Trauen zum Besten gebe.

00:02:31: Was oft eine explosiv Wirkung hat, weil die Stimmung viel, viel besser ist und Teams viel harmonischer wieder zusammenarbeiten.

00:02:39: Das ist die Kraft des Humors.

00:02:41: Aber das kann ganz grausam sein, wenn ich das als Betroffener sagen darf.

00:02:44: Ich habe Oliver Tissot einmal erlebt, den eigener Sache.

00:02:48: Ich glaube, vierzig Jahre in Neumarkt an Nachrichten waren das damalige Jubiläum, das es mit ihm zu feiern galt.

00:02:54: Und da gingen sowohl der bayerische Finanzminister, Albert Fürger, als auch ich einen Kopfkurzer aus der Veranstaltung raus, insofern.

00:03:03: Ja, du machst es gut.

00:03:06: Danke.

00:03:06: Und Michael, du weißt ja, dass der Bleck werden in Bayern auch in Franken.

00:03:11: und in der Oberpfalz ist die allergrößte Ehre, weil das ist nicht nur Wertschätzung, sondern der Nachweis der Systemrelevanz.

00:03:18: Sehr gut, sehr gut.

00:03:19: Wenn man sich nicht erwähnt, dann ist es auch nicht der Redewert.

00:03:23: Ich muss umdenken, ich sehe schon.

00:03:26: Olli, wer macht sich über dich lustig?

00:03:29: Also wir Kabarettisten schenken uns nicht.

00:03:32: Es ist ja, also wir lieben uns, also ich würde sagen, viele meiner Kollegen sind wirklich nicht nur herzensgute Menschen, sondern wir haben das Herz gewachsen und wir verarschen uns schon auch sehr lustig.

00:03:42: Okay, ich habe noch eine Frage bevor wir zum Dschingel kommen und zwar, du hast bestimmt in deiner Karriere viele Preise gewonnen.

00:03:50: Was ist denn dein Lieblingspreis?

00:03:52: Mein Lieblingspreis ist der Saupreis, weil davon lebt der Bayer, dass er sich abgrenzt und der Meinung ist, es gibt andere, die noch schlimmer sind.

00:04:00: Okay,

00:04:01: darüber denken wir jetzt nach, während des Dschingels nach.

00:04:04: Genau,

00:04:04: darüber denken wir während des Dschingels nach.

00:04:06: Und danach sprechen wir auch über einen Kabarettpreis, aber vor allem über die Ja, über die Preisverleihung, über den Abend, über eine Rede, über Matthias Egerstörfer und bevor wir das machen, einmal der Dschingel.

00:04:23: Bratwurst

00:04:25: mit Chili, der Streitpodcast

00:04:27: des Verlags Nürnberger Press.

00:04:34: Olli, warst du schon mal beim deutschen Kabarettpreis?

00:04:38: Nein.

00:04:39: Warum noch nicht?

00:04:41: Weil es schwer ist, an Karten zu kommen und noch schlimmer, ich meistens Auftritte habe.

00:04:47: So wie letzten Freitag.

00:04:50: Wärst du gerne da gewesen letzten Freitag bei der Veranstaltung?

00:04:55: Ja, also zum Einen, es treffen sich kulturellewante Leute und es ist immer ein gutes Programm zu erwarten.

00:05:05: Michael, warst du schon mal beim deutschen Kabarettpreis?

00:05:06: Tatsächlich nein.

00:05:08: Mir geht es wie Oli, schwer an Katten zu kommen und insofern... werde ich mich nächstes Jahr bemühen, wenn vielleicht der Preisträger Oliver Tisoha ist.

00:05:17: Das weiß ich jetzt nicht genau, aber ist ja nichts auszuschließen.

00:05:19: Mal gucken.

00:05:21: Michael, willst du vielleicht ganz kurz für unsere Hörerinnen und Hörer erklären, warum reden wir über den deutschen Kabattpreis?

00:05:28: Was ist da passiert?

00:05:29: Über was haben wir vor allem berichtet?

00:05:32: Genau, wir haben eigentlich weniger als vorher anzunehmen, war über den Preisträger berichtet, der steht ja eigentlich im Mittelpunkt der Veranstaltung, die Preisträger genauer gesagt, sondern wir haben uns über den Moderator medial ausgetauscht und mit ihm auseinandergesetzt.

00:05:50: Das ist eben der besagte Matthias Egerstäufer, Kabarettist seines Zeichens, sehr, sehr bekannt hier in Franken, der an dem Abend Ich versuch das mal ganz wertneutral zu formulieren, seine Moderatornrolle eine Viertelstunde verlassen hat und zu einer Art.

00:06:08: Wutrede ausgeholt hat, in der er zwei im Saal anwesende Menschen vor allem bedacht hat mit seinen Ausführungen.

00:06:18: Einerseits die scheitende Kulturbürgermeisterin Julia Lena, andererseits deren Ehemann Gert Schmelzer, seines Zeichens auch ein in Lumbark doch sehr bekannter Immobilienentwickler, die haben ziemlich hier Fett abbekommen.

00:06:31: und über diese Wutrede werden seither viele Gespräche geführt, wir als Medium berichten drüber, wir sind bei Leibin nicht das einzige Medium, das drüber berichtet.

00:06:43: und ja, das ist auch der Anlass, warum wir heute hier in dem Podcast Sand-Gast versammelt sind.

00:06:49: Olli, Matthias Egerstörfer, wie lange kennst du ihn?

00:06:53: Wie würdest du ihn so als Kabarettistin beschreiben?

00:06:58: Ich kenne ihn witzigerweise lang, weil er der Nachbar bei meinen Schwiegereltern in den Lauf war, wo er herkommt.

00:07:06: Ich verfolge sein... Seine Auftritte, ich glaube, sei es seit Anfang an, bewundere ihn.

00:07:12: Er hat es geschafft, eine Nische zu finden, von der ich glaube, dass sie sei tot.

00:07:17: Er hat die Publikumbeschimpfung mit der Handge, glaube ich, noch mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Handge, mit der Hand.

00:07:36: mit dieser Wutrede, weil das finde ich das Witzige.

00:07:38: Er selber hat im Vorjahr als Preisträger eine Lauda zu bekommen.

00:07:42: Und da hat ihn Louisekin sehr beschrieben als kompromisslos und manchmal verstörend.

00:07:48: Und ich würde sagen, dem wurde er absolut gerecht.

00:07:51: Also das, wofür er selber ausgezeichnet worden ist, dafür muss er jetzt Kritik einstecken.

00:07:58: Und da muss ich sagen, das finde ich witzig.

00:08:00: Also insofern absolut berechtigt auf einer Coverhead-Preisverleihung.

00:08:06: Du

00:08:07: hast gesagt, so Nische, Publikumsbeschimpfung ist auch so, ist es auch eine Nische, so der Granteln der Franke zu sein oder machen das mehrere?

00:08:15: Oder ist er da einfach die bekannteste Figur?

00:08:17: Wie würdest du ihn da verorten?

00:08:20: Nee, er hatte in einer Zeit, wo Comedians und auch Kabarettisten so gut freundmäßig im T-Shirt kamen, kam er im Anzug, wie, ja, tatsächlich als der Grantler.

00:08:34: als der, der immer, wo man immer Angst haben musste oder immer Angst hat, dass er gleich explodiert.

00:08:42: Und was ich vor allem an ihm schätze, ist, wie ich glaube, er ist ja auch bei seiner Wutrede gemacht hat.

00:08:48: Er schafft, binnen kürzester Zeit von einem sehr poetisch-lyrischen Moment in eine Tirade und Beschimpfung zu verfallen.

00:08:57: Das macht er übrigens... sehr, sehr oft.

00:09:00: Also ich gucke mir, weil ich selber viel unterwegs bin, viel Schnipsel an, die er für das Medien, für das Fernsehen produziert hat.

00:09:09: Und da muss ich sagen, ich bewundere ihn, wie er wirklich von einer Publikumsbeschimpfung, nämlich einen in der ersten Reihe als Arschloch bezeichnet und drei Minuten später sich selbst als Reh in einer Waldlichtung beschreibt und man wirklich auf die Knie gehen kann vor Begeisterung, welch lürrischer Moment aus dieser angewendlichen Beschimpfung plötzlich entsteht.

00:09:32: So hat er übrigens am Freitag auch angefangen, mit der Beschreibung an Wiebsen würde er über Bierkepsel erreden, mit vielen Pausen.

00:09:39: Also genau, ich würde sagen, also wenn man ihn analysieren würde, würde man sagen, er hat da in einer Viertelstunde nichts anderes gemacht, als er sonst auf der Bühne macht.

00:09:51: Was ein bisschen untergegangen, also dank der Nürburgring.

00:09:55: Nachrichten konnte ich ja verfolgen, da ich leider nicht dabei war, was passiert ist und finde das auch, dass die Zeitung natürlich, die Aufgabe hat, es zu beschreiben, aber es gleichzeitig auch skandalisiert, wo ich auch sage, danke, danke Matthias Egerstörfer, dass du es geschafft hast.

00:10:19: Selbst die Moderation relevant zu machen.

00:10:21: Und dass du, weil das ja Julia Lena glaube ich selber Anfang sagte, dass sie beim Neujahrsempfang in München sich die hämische Kritik einstecken musste, warum richtet Nürnberg einen deutschen Cover-App-Preis aus, wo es hier nichts zum Lachen gäbe?

00:10:39: Wo Lena durchaus, würde ich sagen, klug und pointiert, sagte, ja, man muss halt an der richtigen Stelle lachen.

00:10:46: Was übrigens... Matthias Egerstörfer aufgegriffen hat, was ich auch genial finde, wie er das ja eingewoben hat.

00:10:56: Was ich sagen wollte, für mich ist der zentrale Punkt seiner Rede nicht die Kritik an Schmelzer und Frau Lena, sondern wie schnell in Nürnberg die Stadtgemeinschaft akzeptiert hat, dass die Kongresshalle zu einem Kulturzentrum wird.

00:11:15: Also wie gesagt, ob es gerechtfertigt und klug war, die beiden so runterzumachen.

00:11:24: Aber ich selber habe mich das oft gefragt, ob es möglich ist, eine Operette da zu spielen.

00:11:31: mit diesem ständigen Druck.

00:11:33: Und das hat er auch ganz am Ende seiner Rede wunderbar mit dem Angebot aufgenommen, dass er im kurzen Röckchen im goldenen Saal Gedichte rezitieren könnte.

00:11:44: Und es werden dabei Brezel in Hakenkreuzform verteilt, die einen mit Zuckerkost, die anderen mit Salz.

00:11:50: Ich finde, dieses Bild beschreibt wunderbar die Gefahr und die Angst und auch das Riesenproblem, wie man mit Gedächtniskultur umgeht und ob das wirklich so leicht läuft, wie man es glaubt.

00:12:05: Der zweite zentrale Kritikpunkt von ihm war es wirklich alternativlos.

00:12:11: Ich habe da nochmal nachgelesen, weil ich dachte, es wäre viel länger.

00:12:16: Diskussionsprozess gewesen, aber angeblich war, im August XXI kam das Thema erstmals auf.

00:12:22: Man könnte die Interim Spielstätte für die Oper da reinmachen.

00:12:26: Und der Stadtrat hat im Dezember schon entschieden, wo ich mir dachte, da müsste man die Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs vielleicht länger mit einbeziehen.

00:12:34: Wenn man jahrzehntelang das Thema umschifft, dass man dann plötzlich wuf, so eine Entscheidung raushaut.

00:12:40: Ich kann mich erinnern, Michael.

00:12:43: Die Frau Ammendinger, die war ja mal eingeladen, die sich zu allen gewundert hat, wie wenig Leute das Thema interessiert bei der Veranstaltung.

00:12:54: Und zum anderen auch genau das, was Egerstörfer zitiert, als er sagte, die Süddeutsche sagt, das ist die heikelste Baustelle.

00:13:03: Also das kam damals ja auch alles zur Sprache.

00:13:06: Und das ist mir in der Berichterstattung über seine Wutrede.

00:13:09: Das ging völlig unter.

00:13:10: Dass das für mich eigentlich inhaltlich so der Punkt ist, wo ich sagte, da schafft er es durch Skandalisierung, durch Provokation und durch seine Art als Bühnenfigur das nochmal aufs Tapet zu bringen.

00:13:27: Ist ja auch ein Thema über das wir schon öfter gesprochen haben.

00:13:29: Auch ich glaube vor drei, vier Wochen mit einer Kollegin hier, wo wir über Stadion Interim diskutiert haben, dann auch wieder über das Operninterim gesprochen haben.

00:13:41: Michael, vielleicht würde ich aber noch mal so zurückgehen.

00:13:45: Wann hast du gemerkt, als Chefredakteur jetzt hier, dass das ein größeres Thema wird?

00:13:51: Dass es nicht einfach nur eine Moderation war, dass es nicht einfach mal die übliche Publikumsbeleidigung ist, die man sich vielleicht erwartet und manche vielleicht auch erhoffen, wenn sie ihn buchen, sondern dass du glaubst, dass da mehr dahinter ist und dass man da mehr berichten muss, als wir sonst über eine Moderation machen würden.

00:14:08: Es ist leicht zu erklären.

00:14:10: Ich erkläre es auch gleich.

00:14:11: Ich würde mich dann vorher gegen den von Olli erhobenen Vorwurf einer Skandalisierung zur Wehr setzen wollen.

00:14:20: Das glaube ich eben gerade nicht, dass wir es skandalisiert haben.

00:14:23: Wir haben ein Thema, das eine Relevanz hat, was sich auch sehr gut an unseren Zugriffszahlen ablesen lässt im digitalen Aufgegriffen.

00:14:33: Persönlich glaube ich, dass genau das die Aufgabe eines Medienhauses in einer Region ist.

00:14:39: Jetzt zur Frage, wie kam ich denn überhaupt drauf, dass es ein Thema sein könnte?

00:14:44: Das hat viel mit meiner Wochenendgestaltung zu tun, die fiel dann doch anders aus, als ich dachte, weil ich sehr, sehr viele Anrufe erhalten habe und auf den üblichen Kommunikationskanälen WhatsApp-Mail entsprechende Zuschriften, OH.

00:15:00: Da ist was sehr Ungewöhnliches passiert bei der Verleihung des deutschen Corporate-Preises.

00:15:05: Ihr greift das doch sicher auf Fragezeichen.

00:15:08: Ich habe das Fragezeichen zunächst mal stehen lassen, wohl wissend, dass wir ja vor Ort waren, auch das... ein kleines Loblied auf regionale Medien, denen die Kultur wichtig ist.

00:15:21: Wir waren selbstverständlich vertreten vor Ort und mit zwei Kolleginnen sogar.

00:15:25: Und ich habe dann mit der Kollegin, die als Berichterstatterin fungierte, Dr.

00:15:30: Birgit Ruf, Kontakt aufgenommen und die hat ... Die war gar nicht verwundert, dass ich mich melde, hat aber mich insofern sofort beruhigt.

00:15:39: Also sagt den logisch, ist am Laufen.

00:15:41: selbstverständlich, ist es ein eigenständiges Thema, das über die Berichterstattung, die normalerweise zum deutschen Kabarettpreis erfolgt wäre, weit hinausgeht, weil die Woben hoch gingen.

00:15:52: Bei ihr selber sind natürlich auch entsprechende Rückmeldungen eingegangen.

00:15:55: Es war ja an dem Abend auch das Thema im Publikum.

00:15:59: Da sage ich jetzt mal bedauerlicherweise, so wie Oli Tiso ist Bedauer, dass zu wenig aus seiner Sicht für die Kongresse alle gesprochen wurde.

00:16:06: Bedauer ichs, dass viel zu wenig über den Preisträger gesprochen wurde, der diesen Cover-Red-Preis erhalten hat.

00:16:12: Keiner von uns hat ihn auch bisher namentlich erwähnt, ist ja auch eine Aussage.

00:16:18: Wie auch immer.

00:16:18: Und insofern war es klar, es ist ein Thema.

00:16:21: Dann haben wir begonnen zu berichten.

00:16:23: Die Beiträge gingen im Lauf des Sonntags online.

00:16:28: Es gab eine hohe Kommentar, Kommentatorenfrequenz und seither sind wir am Ball geblieben und ich schließe es ab.

00:16:35: Ich war gestern beim Neujahrsempfang der Stadt im Messezentrum, Tausendvierhundert Gäste, alle jährlich sich wiederholende Veranstaltung.

00:16:45: Ich würde es niemals sagen, eigentlich langweilig, aber ich hatte einen gewissen ritualisierten Charakter, der gestern schon durchbrochen wurde, in dem erstens sehr ungewöhnlich Die Bürgermeisterin, der die Rolle der Begrüßung zuteil wurde, bei Leibe nicht nur begrüßt hat, sondern in einer, wie ich fand, sehr bemerkenswerten Rede, just auf diese Ereignisse rund um die Cover-Rettpreisverleihung eingehen und in der zum zweiten beim Planieren nach den Reden durchs Messezentrum Bei mir zumindest ist nur ein Thema gab.

00:17:23: Was hältst denn du von dem Egerstorfer?

00:17:26: Was haltet denn ihr als Medienhaus davon?

00:17:28: Also, da trüb mich immer sehr leicht und verweise auf die Berichterstattung.

00:17:31: Mir geht's ja gar nicht darum, da Position zu beziehen.

00:17:33: Mir geht's darum, dass wir das aufgreifen.

00:17:35: Die Meinungen mögen sich dann bitte die Menschen bilden.

00:17:37: Aber ist ein fettes Thema, so würde ich's mal sagen.

00:17:42: Dann würde ich jetzt eine Frage stellen erst an dich, Olli, dann an Michael.

00:17:45: Und dann sage ich vielleicht noch was ich daran halte.

00:17:50: muss Julia Lena das aushalten, was da auf der Bühne gesagt wird.

00:17:55: Vielleicht willst du erst mal als Kabarettist antworten, Olli.

00:18:01: Als Figur des öffentlichen Lebens, als, ich sag mal mal, ranghöchste Vertreterin der Stadt, würde ich sagen, muss es in der Situation aushalten, dass es sich danach ärgert, beschwert, und auch sagt, es war weit übers Ziel hinaus, ist völlig klar.

00:18:22: Und da solidarisiere ich mich sogar mit ihr, weil ich auch sage, es war, also um die Themen, die ich vorhin angesprochen habe zu transportieren, war es nicht notwendig, diese Geschosse aufzufahren.

00:18:34: Auf der anderen Seite hat Egerstaffer ja auch beklagt.

00:18:41: weder der Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Fürth, noch der Oberbürgermeister Nürnbergs letztes Jahr, als er den deutschen Kabarettpreis bekommen hat, sich am Seen lassen, wo er sagte, ja, der ist lieber beim Whisky trinken.

00:18:56: Wo ich dachte, aha, lieber Matthias, da höre ich ja selber eine kleine Kränkung draus.

00:19:02: Also, jetzt hätte die beiden vielleicht gar nicht erwischt werden.

00:19:10: Markus König da gewesen wäre, ich weiß es nicht.

00:19:12: Aber er hat sich halt die gegriffen, wo er sagte, das ist Aufgabe des Kamerads, dass ich mich hier nicht lustig mache über die Bösen da in Berlin, sondern ich... Statue hier, ein Exempel hier vor Ort mit meiner lokalen Brille.

00:19:27: Und übrigens, Michael, die Skandalisierung war kein Vorwurf an euch.

00:19:31: Ich meinte damit, dass der Egerstörfer selber diese Skandalisierung vorangetrieben hat.

00:19:35: Okay, das

00:19:35: habe ich falsch verstanden.

00:19:37: Dass das eher Stilmittel seiner Bühnenfigur ist.

00:19:42: Absolut d'accord, ja.

00:19:43: Das war's garantiert.

00:19:45: Michael, wie willst du auf die Frage antworten?

00:19:47: Muss Julia Lena, muss Gert Schmelzer das aushalten?

00:19:50: Also bin ich ganz bei Oliti.

00:19:52: so, definitiv ja.

00:19:54: So ist es mit Menschen, die teilweise oder ganz in der Öffentlichkeit stehen.

00:19:59: Da gibt es ganz, ganz andere Schmerzgrenzen, als das bei anderen Privatpersonen der Fall wäre.

00:20:05: Egersdorfer war auch klug genug, die Grenzen des rechtlich Zulässigen zu warnen.

00:20:10: Ich glaube, da gibt es.

00:20:13: Aus meiner Sicht zumindest keine Diskussion.

00:20:16: Ja, das muss ausgehalten werden.

00:20:18: B, kann es trotzdem geschmacklos sein.

00:20:22: Ich bin selbst relativ oft ein Betroffener.

00:20:24: Ich habe es mal zu zweifellhaften Transparenten in der Nordkurve des Klubstadions gebracht.

00:20:29: Hab mir nicht gefallen, dort beschimpft zu werden.

00:20:31: Ich bin jetzt auch im Kontext der Berichterstattung in den Kommentarspalten, in unseren Portalen als Zitat.

00:20:38: Propagandist, Zitat Ende, beschimpft worden, muss ich auch aushalten, halte ich auch aus.

00:20:45: Und insofern die Frage, ob Julia Lena und Gatschmeld sei, das aushalten müssen, kann man mit einem klaren Ja beantworten.

00:20:52: Das ist sozusagen der Preis in der Öffentlichkeit zu stehen.

00:20:54: Ja.

00:20:55: Und siehst du aber auch den Zusatz, dass du sagst, okay, und da ist es nochmal Kabarettist, und da spielt jemand mit Satire und unterscheidet sich dann nochmal, wenn jemand dir eine E-Mail privat schreibt?

00:21:06: Ist sicherlich noch mein Unterschied.

00:21:08: Gott sei Dank, das muss man immer sagen.

00:21:11: Und da ein Loblied auf unser von manchen Schwachmatikern kritisiertes demokratisch-freiheitliches Gemeinwesen.

00:21:19: Gott sei Dank ist es so.

00:21:20: Bei uns ist Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit ein extrem hohes Gut, das ganz, ganz wenige Grenzen hat.

00:21:26: Und die Satire darf innerhalb dieser Meinungsfreiheit und der künstlerischen Freiheit verdammt viel zu wohnen.

00:21:34: Und das ist ja das Geschäftsmodell von Matthias Egerstorfer.

00:21:37: Das ist sehr erfolgreich praktiziert.

00:21:40: Ich bin froh, dass das möglich ist.

00:21:42: Es wäre ganz schlimm, wenn wir in einem Staat leben würden, wo auch Menschen wie Oli Tizot, der bei uns heute dabei ist im Podcast, eben nicht sagen durften, was sie sich denken.

00:21:51: Da wäre es dann bedenklich.

00:21:53: Also das finde ich die Kunstform, Satire und Kabarett, die muss es weitergeben, ohne wenn und aber.

00:21:59: Und man muss sich aber auch hinterher, das sage ich auch ganz bewusst, drüber unterhalten können und man muss auch Kritik üben dürfen.

00:22:06: Das ist dann das, was der Kabarettist aushalten muss.

00:22:10: Ja, Entschuldigung, wenn ich da gleich einhangen.

00:22:13: Jetzt kommen wir doch zum Preisträger.

00:22:15: Christian Ehring hat vor allem in seinen Fernsehformaten genau die Aufgabe, uns den Spiegel vorzuhalten und zu kommentieren, was sonst vielleicht nur so mit ein paar Schneeflöchsen irgendwie bedacht ist.

00:22:28: Und er hat den Preis bekommen, habe ich gelesen.

00:22:32: Kabarett mit Haltung war so der Übertitel.

00:22:36: Und ich würde sagen, das würde ich auch dem Egerstaffer attestieren, dass er Haltung hat und dass er übertun.

00:22:43: Das, finde ich, ist die große Kunst, über jetzt, ich glaube, fünfzehn Jahre lang diese Rolle perfektioniert hat.

00:22:51: Und zu dem Geschmacklosigkeit und wie schlimm kann es sein?

00:23:00: Regel dazu an, sich mal mit Hermann Nitsch zu beschäftigen.

00:23:04: Verstorbener österreichische Künstler, der an saurein, schweinerrein Geschmacklosigkeiten, glaube ich, alles geboten hat, was man sich vorstellen kann in seinen Mysterienspektaklen.

00:23:18: Der wurde mehrfach angezeigt, die Staatsanwaltschaft war im Hinterher.

00:23:21: Und dann hatte er den österreichischen Staatspreis bekommen.

00:23:24: Also mehr kann man kulturell nicht... Er ist in den Ullum gehieft worden.

00:23:34: Ganz ehrlich, ich glaube auch, dass Egerstörfer uns überdauern wird.

00:23:38: Dass er nicht nur ein grandioser Exportschlager ist, der die berühmtesten Covered-Bühnen Deutschlands bespielt, wunderbare Bücher schreibt.

00:23:47: Ich glaube, Egerstörfer wird in hundert Jahren wahrscheinlich noch greifbar sein in Form von Büchern und Videoschnipsen.

00:23:54: Und dessen bin ich mir jetzt schon bewusst.

00:23:56: Und deswegen würde ich ihm wirklich sagen, was er da in seine Bühnenfigur macht, auch wenn er vielleicht in dem Moment übersetzt.

00:24:03: oder wenn die Stadtgemeinschaft sich mit der Kulturbürgermeisterin sehr solidarisch oder mitfühlen zeigt, was ich schön finde übrigens.

00:24:13: Also es freut mich eher, dass man sehr empathisch sich denkt, mein Gott, die Arme, das möchte ich nicht ertragen müssen.

00:24:21: Und Michael, das freut mich, dass genau wie du richtig sagst, aber wenn jemand diese Freiheit hat, dann jemand, der im Kultur.

00:24:31: Bereich tätig ist.

00:24:33: Definitiv.

00:24:36: Bist du schon mal über das Ziel hinaus geschossen bei einem Auftritt und hast... und es gab einen richtigen Shitstorm gegenüber dir, Oli?

00:24:44: Fällt dir da was ein?

00:24:47: Ja, also... Ich würde sagen, ich bin einmal als Louis de Fonness im Frankenfasching, im Fasching in Frank, aufgetreten, wo viele Zuschauer sagten, warum läuft Tisto deiner SS-Uniform

00:25:02: rum?

00:25:03: Das konnte ich aber sehr schnell entkräften und habe mich bei denen, die mir selber geschrieben haben, auch entschuldigt, weil es war völlig... quasi das wollte ich weder auslösen, noch irgendwelche schlimmen Erinnerungen, die vielleicht mit Opfern verbunden sind, da losreden.

00:25:22: Bei mir ist es meistens so, dass ich Wüste zu Schriften oder Kommentare bekommen.

00:25:28: Wenn ich ins Schwarze treffe, also wenn der Hof nah seine Rolle erfüllt und den Finger in die Wunde legt und das deswegen wehtut, dann beschweren sich oft die.

00:25:37: Und oft auch, weil, und das ist Aufgabe von Humor, Satire und Kabarett, wenn man etwas aufdeckt, also wenn man etwas zur Sprache bringt, was versucht wird, politisch oder gesellschaftlich zu überdecken, dann beschweren sich mal die die dann Leidfragende dessen sind oder die, die sich Mühe gegeben haben, das eben zuzudecken.

00:26:00: Und wenn ich ganz kurz aus meiner Doktorarbeit zitieren darf, da wird beschrieben, was Humor überhaupt ist.

00:26:08: Und da steht drin, Humor ist Normbruch.

00:26:12: Der Normbruch ist im Prinzip progressiv, kann sich aber auch als einfache Enthämmung reaktionärer oder diskriminierender Tendenzen zeigen.

00:26:20: Und deswegen lieber Egeswaffe, danke, dass du mir endlich ein Beispiel für diesen Satz gegeben hast mit deiner Rede.

00:26:29: Du hast ja gesagt, du verfolgst ihn schon lange und ihr seid euch dann öfter begegnet.

00:26:33: Ohne, wir können nicht in ihn reinschauen und wir wissen es auch nicht.

00:26:35: Aber denkst du, er verfolgt es gerade?

00:26:39: Wie ist es bei euch Kabarettisten?

00:26:41: Lest ihr gerne, was dann über euch geschrieben wird?

00:26:44: Hält er sich jetzt noch ein bisschen zurück und schaut, was passiert?

00:26:48: Man muss dazu sagen, wir haben ihn mehrfach eingeladen zu allen möglichen Formaten, vom Interview zur klassischen Äußerung natürlich auch zu diesem Podcast.

00:26:57: Selbstverständlich, weil es uns immer am liebsten wäre, wenn die Protagonisten über die wir geschrieben haben, über die wir schreiben, die gerade im Mittelpunkt stehen, sich auch selbst äußern können.

00:27:06: Da wurde uns jeweils immer geantwortet, dass im Moment dazu keine Bereitschaft vorhanden ist.

00:27:16: Was ich absolut verstehe, weil wenn Künstlerinnen und Künstlerinnen anfangen sich selber zu erklären, würden sie damit dem Beweis antreten, dass es überflüssig ist, es in der Form der Kunstart, die sie betreiben, gemacht werden müsste.

00:27:31: Also ich glaube, man sollte als Künstler nicht die Exegese mitgeben dessen, was man da gerade abgeliefert hat.

00:27:37: Und es macht es in der Regel schlimmer.

00:27:40: Also wenn man erklären muss, dann wird erstens der Shitstorm größer und die, die sich aufregen wollen, werden sich noch mehr aufregen.

00:27:48: Deswegen ist er gut beraten, zu sagen, nach vorne gucken und sich lieber auf die nächsten Auftritte beschäftigen.

00:27:54: In dem Zusammenhang, das war ein Tipp übrigens von unserem Frankischen Ministerpräsidenten Backstein.

00:28:00: Nicht so, oder?

00:28:02: Mit dem Skandal wurde das häufiger zitiert mit der Aussage, man könnte zwei Marsgrüge Bier auf der Wiesendring und dann auch Auto fahren.

00:28:12: Und er bezog das aber auf einen Krug, den er bekommen hat, der zu neun Zehnteln mit Schaum gefüllt war.

00:28:18: Und darauf sagte er, davon kann ich zu weit trinken.

00:28:21: Es war eigentlich eine Kritik an dem Wirt.

00:28:23: Und er merkte, je mehr er versucht, das zu erklären, umso schlimmer wird es.

00:28:27: Und sagte mir, Tiso, lass es einfach stehen und sag nix dazu.

00:28:35: Dann würde ich noch einmal die Perspektive irgendwie drehen.

00:28:41: Ich frag vielleicht dich Michael, weil du jetzt auch gesagt hast, dass du irgendwie, so die Parallel siehst, dass man vielleicht mal bei im, in der Nordkurve das ein Transparent gegen dich gab.

00:28:51: Wie ist da, was denkst du da zum Beispiel als erst, was ist da deine erste Regition?

00:28:56: Weil ich, mir ist das nie passiert und ich hab leicht reden.

00:28:59: Ich überlege nur, wie, was ich machen würde.

00:29:02: Wenn die Notkuh mir was von mir hochhalten würde, ob man das nicht für sich dreht und selbst postet und sagt, jetzt hab ich's dahingeschafft, oder ist es viel zu ernst in dem Moment und man macht sich eigentlich Sorgen, was passieren könnte?

00:29:15: Oder wie bist du damit umgegangen?

00:29:16: Oder kannst du heute drüber lachen?

00:29:18: Damals war es aber viel ernster, oder konntest du damals auch schon?

00:29:21: Die denken, okay, hätte ich nie gedacht, jetzt kennt das Max-Morlock-Stadion meinen Namen?

00:29:27: Also ich gehe damit insofern relativ gelassen um, was ja was ist, was wächst.

00:29:31: Ich bin ja jetzt keine wirkliche Perübtheit.

00:29:33: Ich habe halt eine Rolle, die ich ausfülle.

00:29:34: Die Rolle ist die des Chefredakteurs dieses Medienhauses.

00:29:38: In der Rolle stehe ich häufiger in der Öffentlichkeit und werde dann auch häufiger kritisiert, was total legitim ist, finde ich.

00:29:44: Deswegen denke ich mir bei solchen Dingen, wow, das muss euch ganz schön beschäftigen.

00:29:49: Damals in der Notkurve war der Ausgangspunkt einen vorher von mir verfasster Leitartikel über die Fan-Szene.

00:29:55: Im Grunde ja, wenn man es positiv dreht, eine Bestätigung, dass es AG lesen wurde und B sich Menschen dran reiben.

00:30:01: Und das sind wir uns dem Kapparett gar nicht mal so unähnlich, wenn es bei uns um Meinungsbeiträge geht.

00:30:06: Das ist ja genau das Sinn einer Meinung, die ich äußere.

00:30:09: Deswegen bin ich auch jemand, auch da bin ich bei Olitisso.

00:30:13: Was Egerstorfer in seinem Kabarett macht, einer Gesellschaft den Spiegel in ziemlich drastischer Form vorzuhalten, finde ich sehr gut und relevant.

00:30:21: Das ist aus meiner Sicht sogar systemrelevant.

00:30:23: Ich sage das nochmal in einer Demokratie.

00:30:25: Immer die Frage, wie macht man es?

00:30:26: Und deswegen ist es für mich bis zu dem Moment, wo es eine... Persönliche Bedrohung wird und da muss ich ganz klar sagen, habe ich außer in verbaler Form in Mails nie erlebt.

00:30:38: Die gebe ich dann brav immer an Staatsanwaltschaften weiter.

00:30:40: Die passiert immer selber.

00:30:42: nach einem halben Jahr.

00:30:43: Werden die Ermittlungen eingestellt.

00:30:44: Ich höre inzwischen auch auf.

00:30:45: Ich lasse es einfach über mich ergehen.

00:30:47: Bis auf diese Form der Bedrohung, finde ich, ist das was, was wir Alle Olythiso, Matthias Egerstorfer, Lukas Schlapp, Michael Husserek und, wenn man auch immer noch nennen könnte, aushalten müssen, weil wir halt in einem Teilbereich, in unterschiedlicher Graduierung unseres Wirkens, in dieser Öffentlichkeit stehen.

00:31:01: Wir wollen ja auch in diese Öffentlichkeit gehen.

00:31:04: Wenn wir als Medienschaffende das Ziel hätten, keiner soll uns kennen, wäre schwierig.

00:31:09: Wenn Olythiso das Ziel hätte, niemand soll ihm irgendwie anmauen für sein Programm, wäre auch schwierig, dann wäre das Programm so langweilig gewesen.

00:31:18: Ja.

00:31:20: Ich sage immer, ich freue mich, wenn ich die Pareto Formel anwenden kann.

00:31:25: Pareto italienischer Wirtschaftswissenschaftler, der so diese Achtzigzwanzigregel aufgestellt hat.

00:31:30: Und ich sage, wenn am schlimmsten ist, wenn Satire und Cabaret egal ist, also wenn es keinen irgendwie berührt.

00:31:40: Und ich denke mir, wenn Achtzig Prozent zustimmen, richtig Spaß haben und sagen, geile Inhalte richtig präsentiert und zwanzig Prozent sich darüber aufregen.

00:31:48: Dann sage ich, dann war es ein fantastischer Abend, weil dann dann hat man die Leute erreicht.

00:31:52: Und lieber Michael, das in der Kritik über den Abend und über die Preisträger hatte ich so das Gefühl, dass es Ickersdörfer als einzige geschafft hat, also vorzustoßen ins Hirnzentrum.

00:32:08: Die anderen waren gut, aber.

00:32:10: Man dachte sich, ja, das war so voll im Erwartungshorizont.

00:32:14: Das war nicht, dass man so überrascht und durchgeschüttelt war, dass man sich darüber unbedingt in der Pause unterhalten musste.

00:32:20: Also, würde ich sagen, Punktlandung für Egerstörfer.

00:32:23: Und der steht ja nicht allein da.

00:32:24: Lisa Eckhardt zum Beispiel, die setzt sich mit ihrer Bühnenfigur genau derselben Kritik aus.

00:32:29: Dass die uns Deutschen mit oder aus Österreich kommen, wo sehr viele versteckte Nazis in den Menschen stecken.

00:32:39: Das spielt sie uns vor, was ihr den Vorwurf brachte.

00:32:42: Sie sei diejenige, die dieses Gedankengut hegen würde.

00:32:46: Nein, sie hält uns den Spiegel vor.

00:32:49: Und Dieter nur, der muss ich auch immer wieder verteidigen, weil, weil, und das wäre meine Bitte.

00:32:55: übrigens, ich kann mir vorstellen, dass viele das jetzt verfolgen und auch kommentieren und eine Meinung dazu haben, ohne zu wissen, was in der Rede überhaupt gesagt worden ist.

00:33:06: Deswegen, wenn die Möglichkeit bestünde und man Egerstörfer fragt, ob aber diese Rede zur Verfügung stellen würde, damit ein Meinungsbild, ein Hand von Fakten entsteht, was in der heutigen Zeit umso wichtiger ist.

00:33:20: Ich merke, dass viele mitreden, die auch nur Schnipsel aufgeschnappt haben, also die sich aufregen über irgendein winzigen Bruchteil, den Zusammenhang gar nicht richtig kennen.

00:33:31: Und das ist ein Qualitätsmedium für mich, der sagt, schau mal, die gibt es alle Hintergründe, was natürlich, weil es Kunst und Kultur ist und die Nutzungsrechte beim Matthias legen, weiß ich nicht, ob das so leicht ist, dass man sagt, schau mal, und jetzt für alle, die wissen wollen, was da passiert ist, entweder den ganzen Abend ins Netz stellen oder seine Rede, damit man einfach weiß, worüber man da eigentlich redet.

00:33:55: Aber genau das, Olli, bin ich zu hundert Prozent bei dir, haben wir nicht nur versucht, wir haben es getan.

00:34:01: Wir hatten lange Zeit bei uns online das Audio-File.

00:34:05: Wir haben uns jetzt entschieden, dass wir es tatsächlich auch transkrippieren.

00:34:09: Also im Wortlaut ist es nachzulesen.

00:34:12: Das ist ein sehr zentraler Punkt, da bin ich da sehr dankbar, dass du den ansprichst, den wir auch immer wieder ins Gespräch bringen.

00:34:18: Es ist ganz schwierig, sich auf der Basis von Halbfakten und Halbwahrheiten zu unterhalten.

00:34:23: Es ist immer klug zu wissen, worüber wir reden.

00:34:25: Das ist für uns Journalistinnen ein Teil unseres Handwerks, dass wir möglichst genau uns im Bild machen und das wollen wir unseren User und unseren Leserinnen genauso möglichen, deshalb kann man auf NNDE die Dinge nachlesen und sich selber ein Bild machen.

00:34:39: Und auf dieser Basis dann, das ist der letzte Punkt, der mir noch wichtig ist, wäre es natürlich auch schön, wenn wir eine Diskussion womöglich nachholen.

00:34:48: Ich bin da etwas anderer Meinung als du, dass die nicht geführt wurde.

00:34:51: Das sind wir beim Kantema von Egerstorfer, nämlich um diese Kongresshalendebatte.

00:34:57: Ich nahm in der Phase und ich lasse es mal so stehen, wie du es gesagt hast.

00:35:02: Sollte es tatsächlich nur von Januar bis Dezember gewesen sein, so wäre es doch ein knappes Jahr Zeit gewesen, sich mit Argumenten zu äußern.

00:35:11: Ich habe relativ wenig Argumente in dieser Zeit gehört, die die vehemenz dessen haben, was jetzt Matthias Egerstorfer geäußert hat.

00:35:23: Lass ich mal so stehen, man kann ja damit Immer noch nachziehen.

00:35:27: Ich glaube, die Fakten sind geschaffen.

00:35:29: Keine Frage.

00:35:30: Das Interim wird dort gebaut.

00:35:31: Die Ermöglichungsräume werden auch dort in der Kongresshalle kommen.

00:35:35: Darum wird es mir jetzt gar nicht gehen.

00:35:36: Aber das entbindet ja eine Stadtgesellschaft wie Nuremberg nicht von der Option, darüber offen zu debattieren.

00:35:42: Wir als Medienhaus, das war nochmal ganz wichtig, stehen dafür jederzeit zur Verfügung.

00:35:47: Wenn man uns mit jenseits persönlicher Beschimpfungen natürlich mit sachlichen Argumenten konfrontiert, greifen wir den Ball gern auf und Hiermit erfolgte Einladung auch in unserem Podcast-Format.

00:35:59: Wer sich dazu äußern mag aus der Kunst-Szene, der offenbar eine kritische Meinung hat, wie Mathias Egerstorfer sie geäußert hat, ist herzlich hier eingeladen.

00:36:08: Wir reden darüber.

00:36:10: Wir streiten uns auch darüber.

00:36:12: Und es sind ja Aspekte, über die ich ... Witzigerweise auch, anfangs gestolpert bin, aber sofort wieder vergessen habe, als ich das Logo erst malig gesehen habe, das für die Kongresshalle jetzt so als Dachlogo genutzt wird.

00:36:26: Wo Egerstaffer zu Recht, finde ich, sagt, dass amerikanisch durch Touristen erstens, wenn die Kongresshalle hören, stellt überhaupt keinen Bezug mehr zu den Nazis her.

00:36:37: Und dieses Logo verrät auch nichts über die Historie dieses Gebäudes.

00:36:42: Da finde ich, da trifft er schon den Punkt, dass er sagt, wäre es nicht notwendig, wenn wir schon ein Logo haben, da immer diese Bezugnahme, was es mit diesem Gebäude eigentlich auf sich hat, mit zu transportieren.

00:36:52: Weil das war ja der Anfang von seinem Bücherle, wo er dann zu seinem Brezeln kommt.

00:36:56: Also ein paar Punkte, wo ich mir denke, schade, schade, schade.

00:37:00: Das wären so anregende Punkte, die durchaus konstruktiv sind, die aber völlig zuständig sind und keiner sieht diese konstruktiven Teile, weil er selber kaputt macht.

00:37:11: Und da denke ich mir, also ich für mich als Kabarettist denke ich mir, wenn es mir wichtig ist, dann versau ich mir nicht, dass die Botschaft beim Empfänger ankommt dadurch, dass ich ihn quasi unfähig mache.

00:37:29: die wahrzunehmen, weil er nur noch brüskiert ist.

00:37:31: Oder weil er zumacht, weil er, sagen wir mal, ein Brust ist.

00:37:38: Und dazu ist ja Humor da, dieses gemeinsame Lachen.

00:37:42: Am schönsten wäre es gewesen, wenn Schmelzer und Lena hätten lachen können über diesen Spiegel, der ihnen vorgehalten wird.

00:37:49: Mit Egersdolfer gemeinsam sagen, du da waren kluge Ideen und das hat er sich glaube ich verbaut.

00:37:54: Also ich kann mir nicht vorstellen, dass sie offen auf ihn zugeht.

00:37:56: Aber wenn das Format ist, hergibt Michael.

00:38:00: Ich war auch zum Neujahrsempfang eingeladen, aber wie gesagt, weil ich hier bin auch nicht dabei.

00:38:04: Du sagst, sie hat es aufgenommen.

00:38:06: Möchtest du da ein paar Worte dazu sagen, wie sie es kommentiert hat bei diesem Anlass?

00:38:12: Ja, sie hat weder den Kabarettpreis noch Egersdolfer noch Ansonsten direkt wahrnehmbaren Bezug genommen.

00:38:20: Sie hat sich über den Philosophem Herder, seines Zeichens ein berühmter Mensch, A, B, einer der im Milansturmgymnasium vor ziemlich genau vor fünf Jahren auch mal kurz eine Lehrtätigkeit hatte, angenähert und hat über ein Zitat von Herder Bezug geschaffen, der sinngemäß, ich vereinfache es stark, man müsste es tatsächlich auch in dem Fall länger anhören und damit beschäftigen.

00:38:45: Der sagt, Es gibt rote Linien auch in dem Diskurs in der Öffentlichkeit.

00:38:51: Das war jetzt dann sozusagen die Spitze, so namens ich zumindest, war gegen Egersdäufer.

00:38:55: Es war keine Kritik an dem, was in einer freiheitlichen Gesellschaft möglich ist, aber sie hat aus ihrer Sicht anklingen lassen, dass eine rote Linie überschritten wurde, nämlich in... vor allem dieser persönlichen Vorwürfe, das hat sich alles nicht gesagt, das ist jetzt ein Subtext von mir, ich interpretiere jetzt aber.

00:39:14: Ich fand es sehr klug, weil es sehr höhrenswert war.

00:39:17: und wenn man jetzt das gegenüberstellt, wenn man es kombiniert, das ist vielleicht sogar eine Idee, die bei uns jetzt hier entstehen kann in der Redaktion mit... Dem, was Egersdorfer sagt, dem, was Lena sagt, hat man wieder einen wunderbaren Kristallisationspunkt, wo man über Grenzen von Satire reden kann, was wir jetzt ja lange getan haben.

00:39:35: Aber noch wichtiger wäre es mir, Olli, wenn wir uns tatsächlich mal austauschen würden über... Die Kongressalen Thematik, weil da kommen wir natürlich in dieser Überspitzung, die ist Teil der Satire, ich verstehe das sehr gut.

00:39:47: Schon einiges zu kurz in dieser Kongressale, wurde mir gern vergessen, bei der Kritik, die jetzt geäußert wird, ist der zentrale Anchor Point, ein Dokumentationszentrum, ein grandioses Dokumentationszentrum, Reichsparteitagsgelände, das in der Tat alle Aspekte.

00:40:03: die man aufnehmen muss, aufnimmt.

00:40:04: Da wird gerade eine Ausstellung mit hohem Aufwand neu konzipiert, die in diesem Jahr noch eröffnet wird.

00:40:10: Also, der latent mitschwingende Vorwurf, da wird jetzt sozusagen die Prosecco-Glas schwenkende Operettengängerin sich selbst überlassen und weiß gar nicht, wo sie ist und muss sich daneben benehmen.

00:40:23: Da gehe ich persönlich nicht mit, aber da sind wir jetzt in einem inhaltlichen Diskurs.

00:40:26: Und den würde ich gern führen, gern mit Matthias Egersdorfer, gern mit anderen.

00:40:29: Den finde ich spannend.

00:40:31: Ja, gebe ich dir völlig recht.

00:40:34: Und das hat mich ja selber überrascht, wie das Dokumentationszentrum allein mit den Besucherzahlen den Nachweis erbringt, wie brennt interessant dieses Thema aufbereitet werden muss.

00:40:47: Im Übrigen, das ist mir ganz wichtig, dass ich, ich bin hin und her gerissen, weil ich ich erst mal verdankbar bin, dass er den leicht miefigen Provenzellen Anklang den Nürnberg hat.

00:41:01: Vertrieben hat und da bin ich Frau Lena genauso dankbar, weil ich denke mir, dass sie als Kulturstaatsministerin, was Egersdorfer ja auch hat angemessen, gehandelt worden ist und dass das Nürnberg auf der nationalen Ebene durchaus plötzlich ein Player ist, das ist auch ihr zu verdanken.

00:41:19: Und da muss ich sagen, das ist schon wirklich eine, also über alle Parteikränzen hinweg, muss ich sagen, die hat einen sehr guten Job gemacht.

00:41:27: Und deswegen, es zu fokussieren, das finde ich, und es zu fokussieren auf dieses eine Thema wird ihr bei Weitem nicht gerecht, vor allem beim Anlass, wo sie das letzte Mal dabei ist.

00:41:37: Also selbst Egersdörfer hätte da vielleicht auch ein bisschen das Lichtlang.

00:41:44: lassen können.

00:41:46: Das ist meine Meinung und ich habe recherchiert diese Kritik aus München, warum Nürnberg einen deutschen Kabarettpreis verleiht.

00:42:00: Ich habe so in den Leitmedien geguckt, ob darüber berichtet worden ist.

00:42:04: Und das freut mich als Witzbold, dass der Diebstahl meines Witzeautomaten bundesweit mehr Niederschlag fand in Spiegelzeit, Fokus und anderen Medien als der Deutsche Carpent-Preis.

00:42:21: Und dann muss ich auch sagen, Egerstörfer, wenn du es schaffst, dass die Fertows in Zukunft hingucken, weil sie sagen, oh, da passiert echt geiler Scheiß, dann hat er seinen Job auch richtig gemacht.

00:42:32: Weil das würde ich der Veranstaltung auch wünschen, dass hier ein bisschen aus diesem nur lokalen Interesse raustritt.

00:42:39: Da hat er sicher ein Thema genommen, was natürlich außerhalb normales wahrscheinlich kaum jemand interessiert, aber er hat zumindest, wie gesagt so... den wahnsinnigen Überraschungspunkt gesetzt.

00:42:52: So hat ich übrigens, glaube ich, die Süddeutsche mal benannt, Dominar des Kafferets.

00:43:00: Gut, ich werde in den Shownots auf jeden Fall das Transkript dieser Rede verlinken.

00:43:06: Dann können sich das die Hörerinnen und Hörer auf nn.de nachlesen.

00:43:11: Dann sehen Sie auch, welche anderen Themen da angesprochen wurden, auf die wir jetzt nicht zu sprechen gekommen sind, Zukunftsmuseum.

00:43:16: Die Frage... darf eine welche Verbandelungen ist zwischen Immobilien, Großmann und Kulturbürgermeisterin erlaubt, was es nicht erlaubt, Kulturhalle, das Logo.

00:43:31: Ganz viele kleine Themen, die da angesprochen wurden, die vielleicht jetzt die Aufmerksamkeit doch bekommen, was das sich vielleicht erhofft hat.

00:43:38: Die Abschlussfrage, Olli, was machst du am Wochenende?

00:43:43: Das ist ja Session.

00:43:46: Das heißt, ich darf versuchen, enge Zeitpläne abzufahren.

00:43:50: Deswegen hoffe ich, lieber Michael, dass es nur ist, wenn ich Schnee gebe, damit ich in den Zeitraum einhalten kann.

00:43:57: Ich kann dich bestärken.

00:43:59: Lukas würde mir wahrscheinlich gleich dieselbe Frage stellen.

00:44:02: Ich nehme die Antwort vorweg, weil ich weiß, dass es hier nicht schneit.

00:44:04: Du kannst also ganz beruhigend zu deinen Sessions fahren, sondern vielmehr die Sonne zu scheinend beginnt, werde ich versuchen, meinen Leidenschaften Skitouren gehen und langlaufen.

00:44:17: dort nachzukommen, wo es geht in den Bergen.

00:44:19: Also ich würde zwar ein Ende.

00:44:20: Weil es so schön ist, Wörter wird wegfahren und wir werden auf der Ferne versuchen, bei dir zu sein, Oli, wenn du die Faschings, Narren in Nürnberg und die Narrenen zur Weißklo treibst.

00:44:30: Genau.

00:44:31: Und unter uns übrigens, vierzig Minuten ist viel zu lang.

00:44:34: Wir haben letztens jemand gesagt, dass eine Aufmerksamkeitsspanne über dreißig Sekunden quasi nicht mehr zu erzielen ist.

00:44:41: Deswegen lieber Michael, das Einzige, was hängen bleiben wird, sind deine einladenden Worte, nämlich... der Schnee Schmausenburg.

00:44:47: Ich glaube, wenn die Leute denken, ja, Schnee, das passt am Journalisten, die kogsen sie ja eh nur die ganze Zeit.

00:44:52: Jetzt

00:44:53: haben wir ja wieder einen neuen Podcast der öffnet, den wir heute nicht zu Ende bringen.

00:44:57: Und nein, ich kog sie nicht.

00:44:59: Das ist das Schlusswort von mir.

00:45:01: Und ich sage, was ich am Wochenende mache, der SFZ Nürnberg spielt wieder, da werde ich sein.

00:45:06: Und vielen Dank, Olli, dass du heute da warst, relativ kurzfristig.

00:45:10: Danke für deine Einblicke aus... Kabarettist in Perspektive und wir hören uns nächste Woche wieder Michael.

00:45:16: Danke Oli und auf bald.

00:45:24: Tschüss!

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